Beamte statt Beute
Falscher Polizist in Wien tappt vor Wohnung des Opfers in Falle
- Statt Geld und Wertgegenständen klickten die Handschellen: Ein mutmaßlicher "falscher Polizist" wurde unmittelbar vor der Wohnung eines Opfers festgenommen. (Symbolbild)
- Foto: BK/Fröhlich
- hochgeladen von Christina Michalka
Statt Geld und Wertgegenständen klickten die Handschellen: Ein mutmaßlicher "falscher Polizist" wurde unmittelbar vor der Wohnung eines Opfers festgenommen. Die Polizei hatte den Betrugsversuch zuvor unbemerkt begleitet und den Zugriff vorbereitet.
WIEN/WÄHRING. Der Wiener Exekutive ging zuletzt ein falscher Polizist, eine häufig angewendete Betrugsmasche, ins Netz. Ein 48-jähriger Mann wurde am Montag festgenommen, nachdem er sich der Wohnung eines Opfers genähert hatte, um mutmaßlich Geld oder Wertgegenstände abzuholen.
Den Ermittlern gelang es laut Angaben der Landespolizeidirektion Wien (LPD Wien), während des gesamten Telefonkontakts zwischen den Betrügern und dem Opfer, mit der betroffenen Person in Verbindung zu bleiben. So konnte der Zugriff vorbereitet werden, ohne dass die Tatverdächtigen Verdacht schöpften.
Statt erhoffter Beute warten Beamten
Der 48-Jährige wurde schließlich unmittelbar vor der Wohnung des Opfers festgenommen, als er die mutmaßliche Beute übernehmen wollte. Bei ihm stellten die Beamten einen komplett gefälschten Polizeidienstausweis sicher.
Nach Angaben der Polizei konnte dem Mann bereits eine weitere gleich gelagerte Tat zugeordnet werden. Die Ermittlungen zu möglichen weiteren Beteiligten und weiteren Straftaten dauern an.
Polizei warnt vor perfider Betrugsmasche
Im Zusammenhang mit dem Fall erinnert die Polizei daran, bei Anrufen unbekannter Personen besonders vorsichtig zu sein. Weder Geld noch Wertgegenstände sollten an Unbekannte übergeben werden. Zudem wird empfohlen, keine Auskünfte über Vermögensverhältnisse zu geben und sich bei Zweifeln an der Echtheit von Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten über den Notruf 133 zu vergewissern.
- Weder Geld noch Wertgegenstände sollten an Unbekannte übergeben werden. Zudem wird empfohlen, keine Auskünfte über Vermögensverhältnisse zu geben und sich bei Zweifeln an der Echtheit von Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten über den Notruf 133 zu vergewissern. (Symbolfoto)
- Foto: LPD NÖ
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Auch Warnungen von Bankmitarbeitenden sollten ernst genommen werden. Die Polizei rät außerdem, mit Angehörigen über diese Betrugsmasche zu sprechen, um insbesondere ältere Menschen zu sensibilisieren.
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