Waidhofner leitet Großübung der Wasserrettung

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WAIDHOFEN/YBBS. Wasser-Rettung, Pioniertaucher des Bundesheeres, Canyoning-Gruppe der Bergrettung, Suchhundestaffel, Rettungshunde und Feuerwehr: Rund 120 niederösterreichische Retter trainierten für den Katastrophenfall. Martin Lagler, Abschnittsleiter der Wasser-Rettung Waidhofen, koordinierte als Einsatzleiter die Rettungsorganisationen.

Überblick behalten

"Das Wichtigste ist, den Überblick nicht zu verlieren, der Kontakt zu den jeweiligen Teams und natürlich die Entscheidungen zu treffen", so der Waidhofner Wasserretter, der auch die entsprechende Ausbildung zur Leitung eines Einsatzes dieser Größenordnung hat. "Als Einsatzleiter muss man immer am aktuellsten Stand sein und zusätzlich vorausschauend denken, denn Einsätze wie etwa bei Überflutungen sind nicht immer in einigen Stunden beendet, sondern können Tage dauern", erklärt Martin Lagler.

Tauchen und Nautik

Angenommen wurde bei der Übung, dass es nach tagelangen Regenfällen in großen Teilen des Bezirkes zu Überflutungen gekommen ist. Unter der Leitung von Waidhofner Martin Lagler wurden mit Unterstützung eines Hubschraubers des Österreichischen Bundesheeres verschiedene Aufgabenstellungen geübt. Trainiert wurden die Personensuche und Bergung im Wasser, Hilfeleistungen nach Verkehrsunfällen und die Evakuierung eingeschlossener Personen aus Gebäuden. "Eine Herausforderung war sicher das mir wenig bekannte Gebiet rund um den Ratzersdorfer See in St. Pölten. In Waidhofen kenne ich mich natürlich weit besser aus", erklärt Martin Lagler.
Die Niederösterreichische Wasser-Rettung war mit 60 Personen aus den Bereichen Tauchen, Nautik und Wildwasser-Rettung beteiligt. Die Zusammenarbeit der Einsatz-Organisationen und deren Kommunikation sowie das Erarbeiten gemeinsamer Strategien standen bei der Übung im Vordergrund. Sie habe hervorragend funktioniert, lautet das Fazit des Einsatzleiters nach Ende der siebenstündigen Übung. „Wir sind für den Ernstfall hervorragend vorbereitet. Die Zusammenarbeit mit den Einsatzkräften hat bestens funktioniert“, so Martin Lagler.

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