Initiative Denkmalschutz Wels
"Ensembleschutz ist bedeutend für Wels"

Fast 1.600 Welserinnen und Welser unterschrieben die Petition für den Erhalt des Häuserensembles am östlichen Ende des Kaiser-Josef-Platzes. Auf dem Bild übergibt Albert Neugebauer (l.) von der Initiative Denkmalschutz die Unterschriftenlisten an Kulturstadtrat Johann Reindl-Schwaighofer.
  • Fast 1.600 Welserinnen und Welser unterschrieben die Petition für den Erhalt des Häuserensembles am östlichen Ende des Kaiser-Josef-Platzes. Auf dem Bild übergibt Albert Neugebauer (l.) von der Initiative Denkmalschutz die Unterschriftenlisten an Kulturstadtrat Johann Reindl-Schwaighofer.
  • Foto: Stadt Wels
  • hochgeladen von Matthias Staudinger

Die Bürgerinitiative Denkmalschutz Wels fordert von der Stadt eine Bezugnahme zur historischen Bausubstanz im Osten des Kaiser-Josef-Platzes. Um ihrer Forderung zu untermauern wurden dem Kulturstadtrat Johann Reindl-Schwaighofer eine Petition mit fast 1.600 Unterschriften übergeben.

WELS. Kulturstadtrat Johann Reindl-Schwaighofer (SPÖ) nahm die Petition mit 1.582 Unterschriften der „Initiative Denkmalschutz Wels“ entgegen und versprach diese im Rahmen seiner Möglichkeiten zu unterstützen.

Den Charakter der Stadt erhalten

Die Initiative erklärt, dass historische Objekte eine identitätsstiftende Wirkung für die Stadt und ihre Bewohner haben. Durch die restlose Entfernung von teilweise jahrhundertealter Bausubstanz und eine Neugestaltung ohne Bezugnahme auf die Vorgängerbauten, bestehe die große Gefahr, dass der Charakter ganzer Häuserensembles zerstört werde. Als Beispiele werden etwa der Bereich des ehemaligen Café Urbann in der Bahnhofstraße oder Neubauten in der Roseggerstraße genannt.

„Gerade auf dem KJ muss mit äußerster Vorsicht vorgegangen werden. Auch aus touristischer Sicht ist der Ensembleschutz bedeutend für eine historische Stadt wie Wels“, betont Albert Neugebauer von der Bürgerinitiative.

Die Bürgerinitiative fordert, das dass „Denksteinhaus“, durch das einst die Eisenbahn fuhr, erhalten bleibt. Sei das nicht möglich, wäre zumindest ein architektonischer Bezug zur Eisenbahngeschichte dieses Platzes wünschenswert. Wenn beim Abriss Strukturen der früheren Nutzung zum Vorschein kommen, sollten diese in Neubauten integriert werden.

Kulturstadtrat Johann Reindl-Schwaighofer verspricht: „Ich werde die Petition im Rahmen der Möglichkeiten der Stadt Wels unterstützen. Um künftig das kulturelle Erbe der Stadt besser schützen zu können, braucht es in Wels Altstadtsatzungen für den Erhalt historischer Bausubstanz.


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