Welser Feuerwehrjugend besuchte Finnland

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Durch eine Kooperationsvereinbarung ist es Welser Jungfeuerwehrmitgliedern möglich in den Sommermonaten an einem internationalen Jugendaustausch teilzunehmen.

Während einer gesamten Woche im Sommer besuchten sieben Teilnehmer aus Wels die Feuerwehr Esboo nahe der finnischen Hauptstadt Helsinki. Eine Woche später waren sieben Teilnehmer aus Finnland auf Österreich-Expedition.
Nach der Ankunft der Welser Feuerwehrjugend in Esboo wurde das Quartier im Feuerwehrhaus bezogen. Beim gemeinschaftlichem Grillen und anschließendem Fußballspielen mit den Gastgebern wurden erste Freundschaften unter den Jugendlichen geknüpft.
Die ersten beiden Tage standen die Stadt Esboo sowie die finnische Hauptstadt Helsinki im Mittelpunkt der Reise. Ein Besuch der Berufsfeuerwehr in Helsinki durfte ebenso wenig fehlen wie ein Stadtspaziergang und eine Schifffahrt.
Die weiteren Tage verbrachten die Jugendlichen in einem internationalen Feuerwehrjugend-Camp. Beim täglichen Morgenappell wurden sämtliche Flaggen der teilnehmenden Länder gehisst ehe der ganze Tag mit verschiedenen Workshops befüllt war.
Die finnische Delegation in Wels wurde mit einer Sightseeing Tour durch Österreich überrascht. Neben der Bundeshauptstadt Wien wurden noch die Wachau und die Mozartstadt Salzburg besucht. Auch Führungen beim Feuerwehrausstatter Rosenbauer und im Feuerwehrmuseums St. Florian standen am Programm.
Drei Tage der Reise verbrachten die finnischen Teilnehmer gemeinsam mit Jugendlichen aus dem Welser Raum beim Bezirksjugendlager in Leombach.
Die Jugendlichen Teilnehmer sprachen von einer tollen Erfahrung, einer lustigen und interessanten Reise und versprachen einander in Kontakt zu bleiben und die gewonnene Freundschaft zu pflegen.

Tagesleben im Ausbildungs-Camp in Finnland
Das Feuerwehrjugend-Camp in Finnland ist mit einem Jugendlager in Österreich nicht vergleichbar. Übernachtet wurde rund 150km entfernt von Helsinki mitten in einem Waldstück von Padasjoella in finnischen Rund-Militärzelten bei fünf Grad Celsius Außentemperatur. Der gesamte Tagesablauf für die 500 Teilnehmer war strikt geplant. Beim Morgenappell wurden die Fahnen der teilnehmenden Länder gehisst ehe verschiedene Workshops das Tagesleben bis 16 Uhr bestimmten.

Die Kinder und Jugendlichen zwischen acht und 17 Jahren waren dabei in verschiedene Gruppen aufgeteilt, wobei ein altersgerechtes Programm geboten wurde. Die Kleinsten sind von ausgebildeten Pädagogen betreut worden. Diese Workshops sind sehr praxisorientiert und dienen der Feuerwehrausbildung. Die Jugendlichen bedienen Pumpen, Arbeiten mit hydraulischen Rettungsgeräten, bekommen eine Unterweisung an Atemschutzgeräten, besuchen Erste-Hilfe Kurse. Nach diesen Workshops begann ein naturbezogenes Sport- und Spieleangebot.

Zur Sache
Bereits seit mehr als 15 Jahren besteht ein inniger Kontakt zwischen finnischen und österreichischen Feuerwehroffizieren. Diese Freundschaft von Feuerwehroffizieren der europäischen Länder hat ihre Wurzeln im internationalen Expertenaustausch der EFSCA (European Fire Service College’s Association). Der ehemalige Administrator der Feuerwehr-Fachhochschule Kuopio Markku Aarnio ist ein großer Förderer der finnischen Feuerwehrjugend und so wurde im Jahr 2011 die Idee geboren auch die Feuerwehrjugend international zu vernetzen. Dazu wurde zwischen der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Wels und der Privatstiftung von Markku Aarnio ein Vertrag, vorerst befristet für 5 Jahre, abgeschlossen wodurch Jugendliche die Möglichkeit bekommen sich kulturell weiter zu entwickeln. Einmal jährlich findet nun ein Jugendaustausch für jeweils eine Woche statt.
Durch diese Vereinbarung lernen die Jugendlichen das Feuerwehrsystem des Gastlandes, deren Kultur sowie Land und Leute kennen. Desweiteren fördert dieser Austausch die Sprachkompetenz der Teilnehmer da ausschließlich in englischer Sprache kommuniziert wurde.

Autor:

Mario Zeko aus Wels & Wels Land

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