Profi-Kicken bei 45 Grad Hitze
28-jähriger Welser spielt jetzt für den AFC Dubai
- Der 28-jährige Welser Adem Acuma erfüllt sich seinen Traum und entschließt sich für den Profi-Fußball in Dubai.
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Der gebürtige Welser Adem Acuma beschloss, nach einem Dubai-Urlaub auszuwandern. Damals für verrückt erklärt, spielt der 28-jährige Kicker nun für den dortigen Fußballklub. Mit MeinBezirk spricht er über seinen mutigen Schritt und etwas Heimweh nach Österreich.
WELS, SATTLEDT, DUBAI. „Ich hatte keinen Plan – aber es war die beste Entscheidung meines Lebens“, so der gebürtige Welser und spätere Sattledter Adem Acuma, der nach Dubai ausgewandert ist. "Schon als Kind drehte sich bei mir alles um Fußball – mit sechs Jahren habe ich angefangen zu kicken." Zuerst habe er auf der Straße zu spielen begonnen – nun dürfe sich der 28-Jährige zu den Profis in den Emiraten zählen.
„Fußball war immer meine Leidenschaft, mein Ausgleich, mein Leben.“
Mit elf Jahren startete er beim ATSV Sattledt und spielte dort in der U12. Mit 16 dann der Sprung in die Kampfmannschaft. Es folgten mehrere Stationen in der heimischen Fußballszene: SV Krenglbach, ASKÖ Vorchdorf, FC Wels.
- Die "Faszination Dubai" habe Adem Acuma voll in den Bann gezogen und ihn zum Auswandern verleitet.
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Urlaub mit Nachwirkungen
„Ich war auf Urlaub in Dubai", erinnert sich Acuma: "Eigentlich war ich nie jemand, der ans Auswandern gedacht hat“. Doch die Stadt habe ihn nicht mehr losgelassen: „Mich hat das Leben dort einfach eingefangen – die Energie, die Atmosphäre, die Mentalität.“ Nach seiner Rückkehr traf er die lebensverändernde Entscheidung: „Ich habe meinen Eltern gesagt, dass ich auswandern werde, meinem Chef gekündigt und am Abend nach dem Training den Fußballverein über meine Entscheidung informiert." Alle seien schockiert gewesen.
"Meine Eltern waren dagegen und wollten, dass ich alles überdenke."
- "Trage meine Heimat Österreich in mir" – Adem Acuma entschloss sich auszuwandern, um sich seinen Traum erfüllen zu können.
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Neuanfang ohne Plan
Trotz Gegenwehr habe Acuma sein Vorhaben durchgezogen, aber: „Ich hatte keinen Plan, keinen Job, keine Wohnung, kannte niemanden – ich habe wirklich bei null angefangen, aber ich wollte die Veränderung.“
- Vom ATSV Sattledt zum AFC Dubai – Ein Welser entschließt sich zum Auswandern und findet eine neue Fußballheimat.
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Fußball in der Wüste
Mittlerweile habe der 28-Jährige in Dubai seinen zweiten Vertrag unterschrieben. Zuerst spielte er beim Al Ittifaq FC Dubai, jetzt steht er beim AFC (Athletic Football Club) Dubai unter Vertrag. „Der Fußball hier ist schon etwas anders als in Österreich“, erzählt er. „Es ist laufintensiver sowie körperbetonter und die Temperaturen von bis zu 45 Grad machen es zusätzlich extrem fordernd.“ Trainiert wird vier- bis fünfmal pro Woche. „Die Intensität ist hoch, der Konkurrenzkampf riesig. Fußballer aus der ganzen Welt wollen nach Dubai – das merkt man besonders während der Transferperioden, wenn 20 bis 30 Spieler gleichzeitig Probetrainings absolvieren.“
- Das Spielen in Dubai sei laufintensiver sowie körperbetonter bei Temperaturen von bis zu 45 Grad.
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Etwas Heimweh bleibt
Natürlich vermisse er trotzdem seine Heimat. „Ich versuche zwei- bis dreimal im Jahr nach Österreich zu kommen. Meine Familie hat mich auch schon besucht – und meinen Eltern hat es hier mindestens genauso gut gefallen wie mir“, so der Fußballer und unterstreicht: „Ich liebe Österreich, denn ich bin dort aufgewachsen – dafür bin ich jede Sekunde dankbar." Die Heimat habe ihn geprägt und zu dem Menschen gemacht, "der er heut ist".
„Ich bin stolz, Österreicher zu sein und nur weil ich jetzt in Dubai lebe, heißt das nicht, dass ich meine Heimat vergessen habe – im Gegenteil. Ich trage sie jeden Tag in mir.“
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