Marktausblicke
Mit Zuversicht in die Nach-Covid-19-Zeit

Roland Auberger, Private Banking Wels, Chefanalyst Peter Brezinschek und Günter Stadlberger, Vorstandsvorsitzender Raiffeisenbank Wels bei den Marktausblicken.
  • Roland Auberger, Private Banking Wels, Chefanalyst Peter Brezinschek und Günter Stadlberger, Vorstandsvorsitzender Raiffeisenbank Wels bei den Marktausblicken.
  • Foto: Raiffeisen
  • hochgeladen von Mario Born

Mittlerweile zum achten Mal lud die Raifeisenbank Wels ihre Kunden zu den Marktausblicken ein – dieses Mal online.

WELS. Das gewohnte Duo, Vorstandsvorsitzender Günter Stadlberger und Peter Brezinschek, Chefanalyst von Raiffeisen Research, resümierten über das Jahr 2020 und wagten einen Ausblick.
300 Personen folgten dem Event online.
Die Rolle der Raiffeisenbank Wels war ab März 2020, für ausreichend Liquidität für die Unternehmen und Privatpersonen zu sorgen – und das tat die Bank auch: „Mit über 26 Millionen an Überbrückungskrediten und 700 Kreditstundungen schaffte es die selbstständige Regionalbank, Liquiditätsengpässe und Sorgen so gut als möglich abzufedern“, so Stadlberger.
Und das sei auch notwendig, so Brezinschek, auf der ganzen Welt waren massive Einbrüche des Bruttoinlandsprodukts zu verzeichnen. Österreich, mit einem wirtschaftlichen Rückgang von 4,3 % im 4. Quartal, zählt zu den Schlusslichtern in der EU – nicht zuletzt aufgrund des lahmliegenden Tourismus.

Aufholjagd

Doch: Auch, wenn das erste Quartal 2021 noch durch staatliche Restriktionen geprägt und mit weiteren Rückgängen der Wertschöpfung zu rechen sei, sei mit einer „Aufholjagd“ ab dem zweiten Quartal zu rechnen. „Das wirtschaftliche Niveau von 2019 wird wohl erst 2023 wieder aufgeholt sein“, so Brezinschek. Dennoch werde 2021 in Österreich ab dem zweiten Quartal mit einem Wirtschaftsschub von ca. 3,5 % zu rechnen sein.
Anleger sollten, da zeigten sich Stadlberger und Brezinschek einig, in der Veranlagung weiterhin auf den Aktienmarkt setzen, „am besten in Form eines monatlichen Ansparplans, um etwaige Kursrückschläge auszugleichen und kontinuierlich zu profitieren“, so Stadlberger, der dem Anleihenbereich aufgrund der Niedrigzinsphase nur eine untergeordnete Rolle beimisst.
Für risikoaversive Anleger bleibe der Immobilienmarkt eine attraktive Veranlagungsoption. „Ein so starkes Wachsen der Immobilienpreise wie in den letzten Jahren ist nicht zu erwarten, Immobilien in einer guten Lage werden aber, begünstigt durch die Zinslandschaft, weiterhin an Wert zulegen“ sagte Brezinschek.


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