12.10.2017, 14:54 Uhr

"Gemeinsamer Einsatz verbindet"

Mohammed Al Qaisi, Markus Ortmair, Ali Hashemi, Rudi Anschober und Wolfgang Kronsteiner. (Foto: Land OÖ/Dedl)

Die Mitarbeit in der Freiwilligen Feuerwehr bietet Asylwerbenden eine große Integrationschance.

MARCHTRENK. Integration, das heißt, ein gutes Miteinander finden. Die Vereine in einer Gemeinde, zum Beispiel der Fußballverein und die Feuerwehr, bilden dabei besonders geeignete Möglichkeiten für ein gutes Miteinander. „Immer mehr Asylwerbende sind in den oö. Gemeinden bei FF-Einsätzen unterwegs. Das ist gelebte Integration", meint Landesrat Rudi Anschober. Zwei Musterbeispiele sind Mohamad Al Qaisi und Ali Hashemi von der Freiwilligen Feuerwehr Marchtrenk. Um die Möglichkeiten bei der FF aufzuzeigen, haben die Integrationsstelle OÖ und das Landesfeuerwehrkommando die Broschüre „Gemeinsamer Einsatz verbindet“ erarbeitet. Diese Broschüre informiert über die Feuerwehr und zeigt die Mitmachmöglichkeiten auf. „Die Feuerwehren OÖs sind eines der größten Integrationsprojekte des Landes. Sie vereinen alle Unterschiede und bündeln sie in einem kameradschaftlichen Miteinander", betont Landeskommandant Wolfgang Kronsteiner. Doch es gibt auch Gegner der Initiative. "Es ist für mich das völlig falsche Zeichen, wenn Asylwerbende bei Freiwilligen Feuerwehren bedingungslos integriert werden", meldet sich FPÖ-Landesrat Elmar Podgorschek zu Wort.

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