06.06.2017, 13:36 Uhr

Verhandlung über Raub und Drogenbunker

Aufgrund seiner geistigen Verfassung wurde der Mann am Landesgericht Wels milde bestraft. (Foto: BRS/Leitner)

Wels und Marchtrenk waren die Tatorte für die zwei mutmaßlichen Straftaten junger Männer.

WELS/MARCHTRENK. Am 13. Juni kommt es am Landesgericht Wels zu zwei brisanten Gerichtsverhandlungen. Im ersten Fall werden dem Angeklagten mehrfacher Raub, versuchter Raub sowie Diebstahl und Nötigung vorgeworfen. Er hat laut Anklage Bargeld vom Opfer gefordert sowie ausgeborgt. Zudem habe er sich bei einer Bank als die geschädigte Person ausgegeben und die Bank zu einer Überweisung aufgefordert. Außerdem soll der Beschuldigte Kontodaten des Opfers für Online-Bestellungen bei Amazon verwendet sowie mit seiner Bankomatkarte in Pasching 900 Euro abgehoben haben. Die restlichen Taten sollen in Marchtrenk beziehungsweise Bosnien erfolgt sein. "Er ist großteils geständig", sagt Wolfgang Brandmair vom Landesgericht. Dem mutmaßlichen Täter, der etwa 25 Jahre alt ist, droht eine Freiheitsstrafe von 1-15 Jahren. Der Angeklagte des zweiten Falles soll in Wels einer anderen Person seine Wohnung als Bunker für 25 Kilogramm Cannabiskraut zur Verfügung gestellt haben. Durch die Rückgabe an den "Besitzer" machte er sich des Suchtgifthandels strafbar.
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