02.10.2014, 17:47 Uhr

Arbeitsmarkt bleibt angespannt

Arbeitslosigkeit zieht zahlreiche weitere Probleme nach sich: Finanzielle Schwierigkeiten sind ein Teil davon. (Foto: Gina Sanders/Fotolia)

Mehr Welser als im Vorjahr sind heuer von Arbeitslosigkeit betroffen.

WELS (fu). Ungünstige Nachrichten vom Welser Arbeitsmarkt. Mit einem Plus von 23 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat hält der Anstieg der Arbeitslosigkeit unvermindert an und liegt wie in den Vormonaten deutlich über dem Landeswert (plus 13 Prozent). Ende September sind 4.173 Personen arbeitslos gemeldet, die Zahl der Schulungsteilnehmer ist auf 1.127 gesunken. Zum Monatswechsel befinden sich somit insgesamt 655 Personen zusätzlich zum Vorjahr in Betreuung. Männer sind von der Entwicklung deutlich stärker betroffen als Frauen. Vor allem Personen mit gesundheitlichen Einschränkungen, Personen mit Migrationshintergrund und die Generation 50 plus finden eine deutlich ungünstigere Situation am Arbeitsmarkt vor. Rückläufig ist zudem der Zugang offener Stellen. Positiv hingegen entwickelt sich die Situation am Lehrstellenmarkt. Bei den sofort verfügbaren Lehrstellensuchenden gibt es im Jahresvergleich einen Rückgang um 29 Prozent auf 97 Jugendliche. Die Zahl der sofort zu besetzenden Lehrstellen ist um 16 auf 43 gesunken. „Viele Jugendliche, die im Sommer ihre Schulpflicht beendet haben und bisher keine Lehrstelle finden konnten, haben unsere Berufsorientierungs- und Ausbildungsangebote angenommen“, berichtet Othmar Kraml, Leiter des AMS Wels.
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