25.10.2016, 10:30 Uhr

Rico baut US-Engagement aus

Alfred Griesbaum (Geschäftsführer Rico) mit Heinrich Schaller (Raiffeisenlandesbank Oberösterreich) und Franz Stockinger (Geschäftsleiter Raiffeisenbank Wels Süd). (Foto: Michael Strobl)

Thalheimer Kunststoffverarbeiter hat Exportquote von rund 90 Prozent.

THALHEIM. Erst kürzlich wurde die Rico Group gegründet. Die vier Unternehmen Rico und HTR (beide Thalheim bei Wels) sowie Simtec (Florida/USA) und Silcoplast (Wolfhalden/Schweiz) haben sich zu einer Marke vereint. „Durch diese enge Verzahnung unseres internationalen Produktions- und Technologienetzwerkes bieten wir eine noch höhere Lösungskompetenz und wollen den erfolgreichen Weg sowie das nachhaltige Wachstum fortsetzen“, betont Rico-Geschäftsführer Alfred Griesbaum anlässlich eines Firmenbesuches von Raiffeisenlandesbank OÖ-Generaldirektor Heinrich Schaller und Franz Stockinger, Geschäftsleiter der Raiffeisenbank Wels Süd. Die Raiffeisenbank Wels Süd begleitet das Unternehmen bereits seit der Gründung im Jahr 1994, die Raiffeisenlandesbank OÖ serviciert Rico mit Exportdienstleistungen.

US-Markt im Fokus

Mit dem Kauf von Simtec mit Sitz in Florida legt Rico den Fokus auch auf den US-Markt. Durch die Zusammenarbeit mit Simtec kann Rico nicht nur auf deren Erfahrungen in der Teileproduktion zurückgreifen und Werkzeuge dadurch noch präziser abstimmen, sondern auch das gemeinsame Technologiespektrum erweitern. Man erweitert Perspektiven und festigt die Strategie, durch Innovation und Technologievorreiterschaft eine besondere Marktstellung zu erreichen.

Ziel: 27 Millionen Umsatz

Bereits seit über zwanzig Jahren befindet sich das Headquarter des Kunststoffverarbeiters in Thalheim bei Wels. Mit wenigen Mitarbeitern begonnen, hat sich das Unternehmen zu einem Global Player entwickelt, der nicht nur österreichweit, sondern auch über die Landesgrenzen hinaus als starker Partner in Sachen Elastomerverarbeitung gilt und Arbeitgeber für mehr als 180 Mitarbeiter ist. 2015 wurde ein Umsatz von 25 Millionen Euro erzielt, heuer wird eine Steigerung auf 27 Millionen Euro angepeilt. Viermal hat das Unternehmen seinen Standort am Thalbach bereits erweitert. Zuletzt wurde die Lehrwerkstatt sowie der Werkzeugbau vergrößert, neu hinzugekommen sind auch ein weiteres Bürogebäude sowie ein modernes Mitarbeiterrestaurant.
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