WELTREKORD: Stefan Wagner hat es geschafft!

Geschafft: Stefan "Steff" Wagner mit Triumph-Pose nach zehnfacher Bewältigung des Ötztaler Radmarathons!
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  • hochgeladen von Manfred Hassl

Als Ultracyclist Stefan "Steff" Wagner aus Waidhofen in Niederösterreich am Sonntag, dem 12. August um 10.15 Uhr in der Homebase im  Rad-Hotel "Seppl" in Mutters einrollte, standen Sektduschen am Programm. Gattin Bernadette, Bürgermeister Hansjörg Peer und Hotel-Seppl-Chef Bernhard Fritz (der mit seiner Familie und seinem Team für beste Bedingungen auf der Weltrekord-Tour sorgte) standen neben einer Abordnung der Schützenkompanie Mutters sowie Familie, Freunden und Fans parat, um den Neo-Weltrekordler samt seinem Team, das ihn auf dieser unfassbaren Reise begleitet hat, zu begrüßen. Anschließend gab es ein kurzes Verweilen in den Armen der Gattin – und auch danach zeigte sich der Athlet, der soeben Radgeschichte geschrieben hatte, in bemerkenswerter Frische. Der Bürgermeister komplettierte sein Entertainment-Programm an diesem Tag mit einem ersten Interview und verlieh auch seiner Freude über "seinen Weltrekordort" Ausdruck. Anschließend übernahm aber natürlich der Beste seines Fachs, "Sportstimme" Othmar Peer, die Moderation auf der eigens eingerichteten Presenterbühne.

Eintrag in die Rekordbücher

Jeder Radfahrer kennt den Ötztaler Radmarathon. Dabei sein und finishen ist wohl das Ziel all jener, die das besondere Erlebnis auf dem Rad suchen. Steff Wagner war "einmal Ötztaler" – also das einmalige Befahren der Strecke – aber lange nicht genug. Er startete am vergangenen Sonntag um 10 Uhr in Mutters und kehrte mit bemerkenswerten Einträgen in die Rekordbücher eine Woche später wieder dorthin zurück.  Das Mega-Event in Zahlen: 224 Kilometer und 5.500 Höhenmeter über vier Alpenpässe mal 10 bedeutet 2.240 Kilometer, 55.000 Höhenmeter und 40 Alpenpässe!

Leichte Verspätung

"Wir wollten fünf bis sechs Tage unterwegs sein – so gesehen war es eine kleine Enttäuschung, dass wir diesen Zeitrahmen nicht einhalten konnten", fand der Weltrekordler im ersten Statement einen kleinen Makel in seiner Bilanz, relativierte aber schnell: "Andererseits ist der Ötztaler einer der härtesten Radmarathons der Welt, die Schwierigkeiten sind bekannt und wir können mit dem, was wir hier geleistet haben, sehr zufrieden sein. Hitze, Kälte, Regen, Ernährung und Schlafpausen haben mein Team und ich bestens bewältigt." Nachsatz: "Es gab aber schon Momente, in denen es richtig hart war – aufgeben war aber zu keiner Zeit eine Option!"
Die Frage nach dem "Warum" beantwortete Steff Wagner wie folgt: "Ich bin dieses Jahr auf Weltrekordjagd und habe mein Training heuer auf Höhenmeter ausgerichtet. 55.000 Höhenmeter waren daher sehr interessant für mich." Dieses Abenteuer bedeutete aber keineswegs den Schlusspunkt für den Extremradler – in den nächsten zwei Jahren will er einige der härtesten Etappenrennen der Welt absolvieren. 

Hut gezogen

Die Experten zollte der Leistung größten Respekt. "Ich gebe offen zu, dass ich Steff diese Leistung nicht zugetraut hätte," bekannte auch Othmar Peer. "Er hat uns alle eines Besseren belehrt – das war eine großartige Leistung. Jeder, der den Ötztal-Radmarathon auch nur einmal gefahren ist, weiß, was das bedeutet."
Detail am Rande: Härte zeigte Steff Wagner nicht nur auf der Radstrecke, sondern auch bei der "After-Race-Party". Den Verdachtsmoment, dass er bei der Feierlichkeit wohl gleich einschlafen würde, konterte der Athlet wie folgt: "Do wirst di oba anschauen ..."

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