Ratgeber für ein selbständiges und unfallfreies Wohnen! „JEDER UNFALL IST EINER ZUVIEL - DAHEIM UND NICHT INS HEIM!“

Ratgeber für ein selbständiges und unfallfreies Wohnen!
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Der Verein Sicheres Tirol präsentierte am Mittwoch, 25. Jänner 2012 im Verwaltungsgebäude der TILAK, gemeinsam mit Herrn Landeshauptmann Günther Platter, Herrn Oberarzt Dr. Markus Gosch, Vertreter des Vorstandes der Österr. Gesellschaft für Geriatrie und Gerontologie (ÖGGG) und Herrn Oberarzt Dr. Christian Kammerlander vom Tiroler Zentrum für Altersfrakturen (TZA), den neu überarbeiteten „Ratgeber für ein selbständiges und unfallfreies Wohnen – Daheim und nicht ins Heim!“

„JEDER UNFALL IST EINER ZUVIEL - DAHEIM UND NICHT INS HEIM!“

„Sicherheit ist mehr! Die gesamte Gesellschaft muss sich dafür bemühen. Hinschauen und nicht wegschauen!“, appelliert Herr Landeshauptmann Günther Platter.

Demographische Entwicklung:
2050 wird es in Tirol um 415 Prozent mehr Menschen geben, die über 85 Jahre alt sind. Die Gruppe der über 75-Jährigen nimmt bis 2050 um 232 Prozent zu, wobei einige Bezirke in Tirol bereits jetzt schon einen höheren Anteil aufweisen.

Unfallstatistik:
Besonders im Wohn- und Freizeitbereich besteht, nicht nur wegen der demographischen Altersentwicklung, sondern vor allem aufgrund der enorm starken Unfallshäufigkeit, speziell bei älteren Menschen, dringender Handlungsbedarf.
In Österreich passierten 2010 (Freizeitunfallstatistik des KfV) 176.000 spitalbehandelte Unfälle, davon 149.700 Heim-Freizeitunfälle von Personen über 60 Lebensjahren.
Laut Vorstand der Univ.-Klinik für Unfallchirurgie Innsbruck Univ.-Prof. Dr. Michael Blauth, gehen seit 1960 Arbeits- und Verkehrsunfälle zurück. Wohn- und Freizeitunfälle steigen jedoch kontinuierlich.
Am häufigsten sind Altersfrakturen am Handgelenk, Wirbelsäule, Schulter und Hüfte. Allein die über 80-Jährigen Patienten mit hüftnahen Brüchen haben in sechs Jahren um 41 % zugenommen.

Gefordert wird eine vermehrte Präventionsarbeit:
Um eine Reduzierung von Unfällen im Wohn- und Freizeitbereich zu erreichen, wäre eine entsprechende, breit angelegte Präventionstätigkeit, ein dringendes Erfordernis.
Diese könnte durch landesweite Aufklärungskampagnen verschiedenster Art, besonders unter Mitwirkung der Medien, unter Einbindung von Krankenkassen und Versicherungen und durch Abhaltung von breiten Diskussionsveranstaltungen etc., erreicht werden.

Ratgeber für ein selbständiges und unfallfreies Wohnen:
Der vom Verein Sicheres Tirol neu überarbeitete „Ratgeber für ein selbständiges und unfallfreies Wohnen – Daheim und nicht ins Heim“, sollte in keinem Tiroler Haushalt fehlen. Unfälle werden durch diesen Ratgeber mit Sicherheit vermindert, denn jeder Unfall ist einer zuviel!“, erklärt u.a. Oberarzt Dr. Kammerlander.

Daheim und nicht ins Heim:
Derzeit werden noch rund 80 Prozent der Pflegenden zu Hause von ihren Angehörigen betreut. Gerade im höheren Lebensalter verbringen die Menschen immer mehr Zeit in der eigenen Wohnung. Die eigenen vier Wände vermitteln Geborgenheit und prägen weitgehend die Lebensqualität im Alter.
Dazu gehört auch die Möglichkeit, sein Leben selbständig und eigenverantwortlich zu gestalten. Hierzu muss die Wohnung an die besonderen Bedürfnisse des Alltags angepasst sein. Das Wohnumfeld muss spezielle Belange älterer Menschen berücksichtigen. Planung und Beratung dürfen nicht erst dann einsetzen, wenn ältere Menschen hilfs- und pflegebedürftig sind, sondern müssen bereits zu einem früheren Zeitpunkt erfolgen.
„90% der Stürze passieren Zuhause. 1/3 von 65-Jährigen stürzen 1 x im Jahr, über 80-Jährige stürzen 2 x im Jahr und jeder 10te öfter. Die Gefahr der Stürze sollte mehr in den Vordergrund kommen“, appelliert Oberarzt Dr. Gosch.

Die Rategeber können auf der Website vom Verein Sicheres Tirol bestellt werden http://www.sicheres-tirol.com/bestellungen.html

Pessetext Sicheres Tirol

Ratgeber für ein selbständiges und unfallfreies Wohnen!
Sieglinde Schneider, Oberarzt Dr. Markus Gosch, Landeshauptmann Günther Platter, Rudi Warzilek, Oberarzt Dr. Christian Kammerlander

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