12.04.2017, 22:54 Uhr

Würdigung der Arbeit in Birgitz

Haus VI nach seiner Freilegung – eines von mehreren Objekten am Ausgrabungsgelände in Birgitz! (Foto: Müller)

„Hohe Birga“ gehört zu den 50 bekanntesten archäologischen Stätten Österreichs!

In einem kürzlich erschienen Buch werden die 50 bekanntesten archäologischen Stätten Österreichs vorgestellt. Birgitz mit der Hohen Birga und dem Rätermuseum wurde auch in die Aufstellung aufgenommen.
Im Jahr 2009 waren nach mehr als 50 Jahren die archäologischen Ausgrabungen auf der Hohen Birga durch das Institut für Archäologien der Universität Innsbruck wiederaufgenommen worden. In Zusammenarbeit mit dem Verein Archäotop Hohe Birga und unterstützt durch die Gemeinde Birgitz konnten zwei über 2.000 Jahre alte Gebäude aus der jüngeren Eisenzeit vollständig freigelegt und zahlreiche Kleinfunde geborgen werden. Neben der Erforschung war aber auch die Präsentation der Funde für interessierte Besucherinnen und Besucher vorgesehen. So konnten in den letzten Jahren zum einen die beiden Gebäude konserviert, teilweise rekonstruiert und mit einem Schutzbau versehen werden, zum anderen wurden die die bei den Grabungen gemachten Funde im eigens eingerichteten Rätermuseum in Birgitz ausgestellt.

Fünf Erwähnungen

In einem kürzlich erschienen Buch, verfasst vom Archäologen Peter Scherrer aus Graz, werden nun die bekanntesten archäologischen Stätten in Österreich angeführt. Aus ganz Tirol sind gerade einmal fünf Plätze ausgewählt worden, darunter auch Birgitz mit dem Ausgrabungsgelände und dem Rätermuseum. Hervorgehoben wird besonders die aufgrund der modernen Forschungen für Besucher befundgetreu erfolgte Konservierung der ergrabenen Überreste sowie das neu gestaltete Museum. „Einmal mehr zeigt sich so die Bedeutung die Birgitz mit der Hohen Birga für die Erforschung der jüngeren Eisenzeit in Tirol besitzt“, freut sich der Grabungsleiter Ass.-Prof. Mag. Dr. Florian Müller von der Universität Innsbruck.

Abbildungen: Fotos: F.M. Müller
Abb.01. Buch: Die 50 bekanntesten archäologischen Stätten in Österreich
Abb.02. Haus VI nach seiner Freilegung
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