Wikipedia: Josefstadt als Zentrum des freien Wissens

Das Team der Wikimedia-Geschäftsstelle freut sich auf Besuch aus der Josefstädter Nachbarschaft.
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JOESFSTADT. Wikimedia Österreich ist die österreichische Zweigstelle jener Organisation, die hinter der kostenlos verfügbaren Online-Enzyklopädie Wikipedia steckt. "In unseren neuen Räumlichkeiten wollen wir zahlreiche Aktivitäten durchführen, zum Beispiel Seminare für die Nachbarschaft", erzählt Geschäftsführerin Claudia Garád. Drei Hauptamtliche werden das neue Domizil betreuen. "Neben einem Raum für Veranstaltungen haben wir auch einen Arbeitsplatz für Leute, die hier Beiträge für Wikipedia erstellen wollen", so Garádweiter.

Der Verein Wikimedia hat sich die Verbreitung von freiem Wissen auf die Fahnen geschrieben. Auf den verschiedenen Wiki-Plattformen soll jeder Beiträge beisteuern und lesen können. "Rund 400 Autorinnen und Autoren beteiligen sich in Österreich an Wikipedia", sagt Raimund Liebert, der im Josefstädter Büro als Community Manager arbeitet. Liebert möchte dafür auch lokales Wissen fördern: "Wir wollen die Bevölkerung einladen, bei uns Beiträge über die Geschichte der Josefstadt zu erstellen. Über viele wichtige Dinge gibt es noch keine Einträge. Die Josefstädter Straße hat noch keinen Artikel, das Palais Strozzi auch noch nicht."

Unterstützung für Mitwirkende

Um die ehrenamtlichen Autoren bei ihrer Arbeit zu unterstützen, hat man bei Wikimedia Österreich große Pläne. "Unter anderem bauen wir eine Präsenzbibliothek mit Standard- und Nachschlagewerken auf", sagt Liebert. Für die Wiener "Wikimedia-Community" sind jeden Dienstag Arbeitstreffen geplant. Ein Projektraum bietet Platz für Foto- und Videosessions.

"Jeden ersten Dienstag im Monat gibt es in unserer Geschäftsstelle Beratungstermine", erzählt Garád. "Sie finden von 17 bis 20 Uhr statt und richten sich an Neulinge, aber auch an Leute, die bereits etwas geschrieben haben. Wir wollen ihnen bei Fragen, Problemen oder der Fehlerbehebung helfen. Wichtig ist uns dabei, die Menschen dazu zu befähigen, selbst etwas zu machen und beizusteuern." Die Möglichkeiten, sich einzubringen, sind vielfältig: "Es geht nicht nur um das Schreiben von Texten. Wir brauchen auch Fotografen oder Menschen, die an Open-Source-Coding, also Programmierung, Interesse haben", sagt Garád.

Beitrag zu aufgeklärter, digitaler Zivilgesellschaft

Auch Ausrüstung wird bereitgestellt. An Wikipedia-Fotografen verleiht Wikimedia Österreich Fotoequipment. Möchten Wikipedia-Autoren Veranstaltungen besuchen, bemüht sich der Verein um Akkreditierungen. Damit soll ein Beitrag für eine "aufgeklärte digitale Zivilgesellschaft" geleistet werden. Auch die technische Infrastruktur von Wikipedia wird von Ehrenamtlichen getragen. "Hunderte Programmierer arbeiten weltweit an der Verbesserung unserer Software, diese ist übrigens für alle frei nutzbar", sagt Liebert.

Vom 19. bis 21. Mai organisiert Wikimedia Österreich deshalb den "Hackathon" in Wien. Da treffen sich 200 Wikipedia-Aktivisten, um an der Infrastruktur von Wikipedia und den inzwischen zahlreichen Schwesterseiten zu arbeiten. Finanziert wird die gemeinnützige Wikimedia-Österreich-Stiftung durch Spenden.

Hintergrund:

Die neue Wikimedia-Österreich-Geschäftsstelle befindet sich in der Stolzenthalergasse 7. Die nächstgelegene U-Bahn-Station ist die U6 Thaliastraße.
Informationen über den Verein, Öffnungszeiten, Angebote und den Hackathon gibt es online auf www.wikimedia.at

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Wikipedia will freies Wissen fördern.
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