Bezirk Wiener Neustadt
Neun Schulen mit dem Gütesiegel „LeseKulturSchule“ ausgezeichnet
- Bildungsdirektor Karl Fritthum (1.v.l.), Bildungslandesrätin Christiane Teschl-Hofmeister (2.v.l.), Präsidialleiter der Bildungsdirektion Dietmar Hudsky (4.v.r.) mit Vertreterinnen und Vertretern der Schulen.
- Foto: BD NOE Pistracher
- hochgeladen von Peter Zezula
ÖVP-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister: "Lesekompetenz ist eine wichtige Grundkompetenz."
ST. PÖLTEN, BEZIRK WIENER NEUSTADT. Im Rahmen eines feierlichen Festakts erhielten kürzlich 65 niederösterreichische Schulen das Gütesiegel „LeseKulturSchule“. Überreicht wurde die Auszeichnung von Bildungs-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister und Bildungsdirektor Karl Fritthum. Die ausgezeichneten Schulen haben sich zum Ziel gesetzt, Lesen nachhaltig im Schulalltag zu verankern und eine lebendige Lesekultur zu fördern. Im Mittelpunkt stehen dabei die Weiterentwicklung des Leseunterrichts sowie die gezielte Stärkung der Lesekompetenz der Schülerinnen und Schüler. „Die Schulen leisten weit mehr, als der Lehrplan vorgibt. Der umfangreiche Kriterienkatalog für das Gütesiegel verlangt großes Engagement und hohen Einsatz“, betonte Teschl-Hofmeister.
Aus dem Bezirk wurden folgende Schulen ausgezeichnet
- NÖ Mittelschule Bad Erlach
- NÖ Mittelschule Hochneukirchen-Gschaidt
- Volksschule Lanzenkirchen
- Landesberufsschule Waldegg
- Volksschule Winzendorf-Muthmannsdorf
- NÖ Mittelschule Winzendorf-Muthmannsdorf
- Bundesgymnasium Wr. Neustadt, Babenbergerring (Unterstufe)
- Bundesgymnasium Wr. Neustadt, Babenbergerring (Oberstufe)
- Volksschule Wr. Neustadt, Pestalozzi
Um die Auszeichnung zu erhalten, setzen die Schulen zahlreiche Maßnahmen zur Leseförderung um. Dazu zählen unter anderem regelmäßige Lesezeiten wie das „10-Minuten-Lesen“, Lautleseverfahren, Lesetheater, Lesenächte, Lesefeste oder Bibliotheksrallyes. Auch kreative Projekte wie „Lesen im Advent“, Lesewetten oder der Einsatz von Kamishibai-Erzähltheatern tragen dazu bei, Freude am Lesen zu vermitteln und das Interesse an Büchern nachhaltig zu stärken.
- Bildungsdirektor Karl Fritthum (1.v.l.), Bildungslandesrätin Christiane Teschl-Hofmeister (1.v.l.), Präsidialleiter der Bildungsdirektion Dietmar Hudsky (4.v.r.) mit Vertreterinnen und Vertretern der Schulen.
- Foto: BD NOE Pistracher
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Darüber hinaus erstellen die Schulen eigene Lesejahrespläne und integrieren Lesestrategien in unterschiedliche Unterrichtsgegenstände.
Mittlerweile haben bereits 368 Schulen dieses Gütesiegel erhalten und damit bewiesen, dass sie eine der wichtigsten Grundkompetenzen besonders intensiv fördern. „Lesen ist eine Werteinstellung und hat Wert. Besonders wichtig ist dabei das Vorlesen, das Freude und Interesse am Lesen weckt und zugleich die Lesekompetenz stärkt“, erklärte Fritthum.
Die Initiative „LeseKulturSchule“ wurde von der Bildungsdirektion Niederösterreich gemeinsam mit der ARGE Lesen ins Leben gerufen und wird seit dem Schuljahr 2018/2019 vergeben. Ziel ist es, Lesemotivation, Sprachkompetenz und Freude am Lesen langfristig in den Schulen zu verankern. Abschließend bedankten sich Teschl-Hofmeister und Fritthum bei der ARGE Lesen für ihren Einsatz zur Förderung des Lesens in allen Unterrichtsgegenständen. Besonderer Dank galt außerdem den Pädagoginnen und Pädagogen, deren engagierte Arbeit maßgeblich zum Erhalt dieser Auszeichnung beigetragen hat.
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