Sluka-Grabner will der nächsten Generation mehr bieten
- hochgeladen von Bianca Werfring
Gemeinderätin nutzt die Halbzeit-Bilanz um Stadtchef Müller an den Pranger zu stellen
WIENER NEUSTADT. 1.000 Tage ist es her, dass Wiener Neustadt sein Stadtparlament wählte. Damals schaffte es auch die ehemalige rote Gesundheitstadträtin Evamaria Sluka-Grabner mit ihrer Liste "Soziales Wiener Neustadt" in den Gemeinderat.
Zur Hälfte der Gemeinderatsperiode zieht Sluka-Grabner nun Bilanz, und das ganz stolz: "Wir konnte klar machen, wofür wir angetreten sind: Für soziales Engagement,
für menschliche Anliegen – und nicht für sozialistische Machtpolitik."
Doch neben Erreichten, wie die Rücknahme der Ausweitung der kostenpflichtigen Kurzparkzonen oder der Absicherung des Sommerkinotraums, schießt die Gemeinderätin scharf gegen den Stadtchef. „Die ständigen China-Reisen ohne brauchbaren Ergebnisse, die Aufnahme eines weiteren 4 Millionen-Euro-Kredits, die
Schließung der Freibäder und die Privatisierung der Gemeindewohnungen sind nur einige Beispiele für die unsoziale Politik von Müller und seinen geheimen und offenen Koalitionspartnern. Während Müller bei seiner Halbzeitbilanz bewiesen hat, dass er sich von den Menschen dieser Stadt schon längst verabschiedet hat,
arbeiten wir für eine Stadt, die der nächsten Generation mehr zu bieten hat, als einen Schuldenberg. Eine Stadt, wo es Zusammenarbeit über Parteigrenzen gibt, anstatt des Drüberfahrens von einer Partei über alle anderen, und eine Stadt, in der ehrliche, soziale Politik gemacht wird, ohne Müllers Freunderlwirtschaft und Selbstinszenierung."
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