18.08.2016, 08:53 Uhr

Annemarie E. Moser wurde 75

Annemarie E. Moser. (Foto: Scherr)

Wiener Neustadt (Red.).- Eine große Bürgerin der Stadt Wiener Neustadt und Kulturpreisträgerin wurde 75 Jahre alt.

Die Schriftstellerin Annemarie E. Moser wurde am 17. August 1941 in Wiener Neustadt geboren, nach den Grundschulen absolvierte sie eine Bürolehre und Kurse als Buchhalterin, als solche tätig bis 1979, auch in Wien und Oberösterreich, daneben zweiter Bildungsweg, autodidaktes Lernen, erste Veröffentlichung 1977, seit 1979 freie Schriftstellerin.
Zahlreiche Veröffentlichungen in Anthologien, Zeitungen, Zeitschriften, im ORF ( Hörspiel ), Feuilleton-Beiträge in “Die Furche” u. a. Gesellschafts- und Medienkritik in “Aktion Mitmensch aktuell”.
Mitgliedschaften: Österreichischer P.E.N. Club, Österreichischer Schriftstellerverband, Literaturkreis Podium, IG Autorinnen Autoren, Aktion Mitmensch Wiener Neustadt.

Förderung und Anerkennung:

1978 Anerkennungspreis des Landes NÖ
1980 Förderungspreis des Landes NÖ
1980 1. Preis beim “profil” Autorenwettbewerb
1980 und 1983 Buchprämie des BM für Unterricht und Kunst
1982 Otto-Stoessl-Preis
1985 Förderungspreis des Theodor-Körner-Stiftungsfonds
1986 Förderungspreis für Lyrik des Bundesministeriums für Unterricht und Kunst
1987 Anerkennungspreis der Stadt Wiener Neustadt
1991 Kulturpreis der Stadt Wiener Neustadt
1996 Würdigungspreis des Landes NÖ

Bücher:

“Anreden”, “Türme”, “Vergitterte Zuflucht”, “Umbruch des Herzens”, “Das eingeholte Leben”, “Andeutungen eines lebendigen Menschen”, “Credo mit Zubehör”, “Spurenlegen”, “wie weiss die Gipfel der See”, “Reise über den Regenbogen”, “Ausgewählte Gedichte”, “Peripherie des Glücks”, “hörst du die nacht”, und zuletzt “Flugsandflug” – Gedichte und der Erzählband: “Keine Zeugen”.

Das zuletzt erschienene Buch “Keine Zeugen”- Kurzgeschichten und Glossen, ist eine sensible Bestandsaufnahme vom Leben im Alltag einer Kleinstadt, sowie ein Plädoyer für die “normalen” Außenseiter unserer Krisengesellschaft. Man liest diese Geschichten im Kontext mit der eigenen Welt, schreibt Elisabeth Schawerda im Nachwort zum Buch. Denn vielleicht hätte man einiges von dem, was die Autorin erzählt, auch erleben und beobachten können, wäre man so aufmerksam, so mitfühlend, so interessiert am Mitmenschen, wie die Autorin. Es macht den Eindruck, als könnte Annemarie Moser nicht aus dem Haus gehen, ohne etwas zu erleben, das Anlass für eine Geschichte werden kann. Alle Personen seien erfunden, sagt sie. Dennoch haben sie ein authentisches Leben.
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