18.03.2017, 00:00 Uhr

"Rechtzeitig an neuen Pass denken"

Schon im Vorjahr hat die BH gewarnt und rät jetzt nochmal rechtzeitig seinen Pass zu erneuern.

WIENER NEUSTADT/BEZIRK. Wer einen Reisepass hat, der in den nächsten Monaten abläuft, sollte sich laut der Bezirkshauptmannschaft beeilen: Der Grund: Jeder sechste Reisepass läuft 2017 ab. Rechtzeitig beantragen spart daher Zeit.
Im diesem Jahr verlieren im Verwaltungsbezirk Wiener Neustadt 9.291 Reisepässe ihre Gültigkeit. Das sind deutlich mehr Dokumente als in einem durchschnittlichen Jahr.
"Personen, deren Pass 2017 abläuft, können sich unnötigen Stress in letzter Minute vor dem Urlaub ersparen und rechtzeitig an einen neuen Reisepass denken", rät Bezirkshauptmann Ernst Anzeletti.
Vor allem in den Monaten März bis Juli 2017 muss mit einem großen Andrang und längeren Wartezeiten im Bürgerbüro gerechnet werden, denn 80 Prozent der ablaufenden Reisepässe verlieren bis Ende Juli ihre Gültigkeit.

pass’n’go – der schnellste Weg zum Reisepass
Als besondere Serviceleistung zeigt die Österreichische Staatsdruckerei auf der extra eingerichteten „pass’n’go-Website“ den schnellsten Weg zum Reisepass. Unter reisepass.oesd.at sind sämtliche Gründe für eine Pass-Verlängerung angeführt und auch aufgelistet welche Unterlagen dafür notwendig sind, damit die Abwicklung möglichst rasch über die Bühne gehen kann. Die Website zeigt auch die örtlich nächstgelegenen Behörden mit Öffnungszeiten an. So kann man sich einfach und zeitsparend fit für den direkten Weg zum neuen Pass machen. „Wir unterstützen Reisepass-Inhaber gezielt dabei, auch im ‚Superpass-Jahr 2017’ gewohnt schnell zum hochsicheren österreichischen Reisepass zu kommen“, sagt Lukas Praml, Geschäftsführer der Staatsdruckerei.

Zur Sache
Österreichs hochmoderne Reisepässe gehören zu den sichersten der Welt. An Chip mit Fingerprint, Hochsicherheitsfolie mit über 20 Merkmalen, Sicherheits-Wasserzeichen im Papier, mehrfarbigem UV-Sicherheitsdruck, Stichtiefdruck, Hochsicherheitsfaden mit UV-Farben, mittels Laserstrahl konisch durchgebrannter Passnummer und anderen Sicherheitsmerkmalen beißen sich Fälscher die Zähne aus. Zusätzliche Sicherheit liefert die zentrale Herstellung im Inland: Der Österreichische Reisepass „reist“ bei seiner Herstellung nicht umher oder ins Ausland. Die Verarbeitung der persönlichen Daten und der Druck erfolgen in Österreich an einem Standort. Deshalb ist auch noch nie ein Datensatz verloren gegangen.
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