Lavanttal: FPÖ jubelt, Grüne bestürzt

Ausgelassenes Feiern mit den freiheitlichen Parteifreunden: Christian Ragger (Dritter von links) zieht in den Nationalrat ein
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petra.moerth@woche.at

WOLFSBERG, LAVANTTAL. Als Wahlsieger der Nationalratswahlen 2017 im Bezirk Wolfsberg ging die FPÖ hervor. Laut dem zunächst vorläufigen Endergebnis ohne Wahlkarten vom Montag kommen die Lavanttaler Freiheitlichen auf 36,41 Prozent (+ 14,44 Prozent). "Wir haben 30.000 Stimmen in Wolfsberg, Völkermarkt und St. Veit, damit sind wir der stärkste Wahlkreis in Österreich", freut sich der Lavanttaler Rechtsanwalt Christian Ragger, der als Spitzenkandidat im Wahlkreis ein Grundmandat gewonnen hat. Den Erfolg führt der Ex-Landesrat, der über 4.000 Vorzugsstimmen erhalten hat, auch auf den Wahlkampf zurück. Dieser sei "nicht aggressiv, sondern moderat" gewesen.

Knes im Nationalrat

Das Grundmandat im Wahlkreis geschafft hat auch die SPÖ. "Aber natürlich tut jeder Verlust weh", sagt der Wolfsberger Nationalratsabgeordnete Wolfgang Knes, Spitzenkandidat im Wahlkreis Kärnten Ost, der einer weiteren Periode im Parlament entgegensieht. Die Sozialdemokraten verloren im Bezirk Wolfsberg laut vorläufigem Endergebnis ohne Wahlkarten bei Redaktionsschluss knapp sieben Prozent (2017: 28,44 Prozent). Ob er den Einzug in den Nationalrat schafft oder nicht, wusste der ÖVP-Wahlkreis-Spitzenkandidat Johann Weber am Montag noch nicht. Aber: "Der Zuwachs von mehr als elf Prozent im Lavanttal ist sehr erfreulich", kommentiert der Lehrer der Landwirtschaftlichen Fachschule (LFS) St. Andrä das Erreichen von vorläufig 26,83 Prozent.

"Bilanz der Stimmung"

Was die Grünen zum Abschneiden ihrer Partei bei der Nationalratswahl sagen? "Bestürzend im ersten Moment, aber es ist die Bilanz der Stimmung im Lande, die hier repräsentiert wird", so die Lavanttaler Bezirksparteichefin Susanne Dohr, die am Montag noch auf Briefwahl-Stimmen hoffte. "Die Wähler haben ihr Vertrauen in eine starke Oppostion diesmal auf Grüne, Neos und Pilz aufgeteilt."

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