ÖKG Kärnten trifft den kubanischen Außenminister in Wien

Botschafter Juan Antonio Fernandez, Matthias Köchl, Julia Eder, David Lang, Herbert Waloschek, Bruno Rodríguez Parrilla, Werner Fröhlich, Stefan Salzmann, Luciani Martins-Ricardi, Udo Bachmair, ÖKG Mitglied, Richard Wahringer
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  • Botschafter Juan Antonio Fernandez, Matthias Köchl, Julia Eder, David Lang, Herbert Waloschek, Bruno Rodríguez Parrilla, Werner Fröhlich, Stefan Salzmann, Luciani Martins-Ricardi, Udo Bachmair, ÖKG Mitglied, Richard Wahringer
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St. Paul / Wien
Am vergangenen Wochenende hatten einige Mitglieder der Österreichisch-Kubanischen Gesellschaft die große Ehre, den kubanischen Außenminister Bruno Eduardo Rodríguez Parrilla bei einem Empfang in der Residenz des kubanischen Botschafters Juan Antonio Fernandez in Wien kennenzulernen.

Im Vorfeld dieses Empfangs wurde seitens des ÖKG-Vorstandes eine solidarische Deklaration bezüglich des politisch äußerst destruktiven Kurswechsels der US-Regierung unter Donald Trump verfasst.
Diese Deklaration wurde stellvertretend von Stefan Salzmann verlesen und im Anschluss an den Minister überreicht. Seitens der ÖKG waren die Vorstandsmitglieder NR Matthias Köchl (Ktn), Udo Bachmair (Präsident der Vereinigung für Medienkultur), Julia Eder, David Lang, Herbert Waloschek, Werner Fröhlich und Richard Wahringer anwesend.

Die Deklaration enthält unter anderem folgende Forderungen:

• Rückkehr zum Weg der Normalisierung zwischen den USA und Kuba
• Vollständige Aufhebung der völkerrechtswidrigen Wirtschafts-, Finanz- und Handelsblockade der USA gegen Kuba
• Rückgabe des von den USA besetzten Territoriums in Guantánamo-Bay

Bei der Tags darauf stattfindenden, international verfolgten Pressekonferenz in Wien, hat Bruno Rodriguez den kubanischen Standpunkt gegenüber der Politik Donald Trumps unmissverständlich zum Ausdruck gebracht:
Kuba wird weiterhin den Weg der Normalisierung anstreben, und keinesfalls unter Druck, sondern nur auf Augenhöhe mit den USA verhandeln. Mit Österreich möchte er die bilateralen Beziehungen weiter ausbauen, was sehr erfreulich ist.

Aufgrund der hervorgerufenen internationalen Irritationen durch die Aussagen Trumps erfuhr die Pressekonferenz in Wien zudem größtmögliche Beachtung.
"Cuban foreign minister slams Trump" - titelte da sogar die ansonsten eher kubakritische Washington Post.

Umfragen zufolge sind 73 Prozent der US-Amerikaner und erstaunliche 62 Prozent der Republikaner für eine Aufhebung der Sanktionen gegen Kuba. Trump handelt (also auch hier) gegen den Willen der US-amerikanischen Bevölkerung.

Wir freuen uns über die vielen internationalen Erwähnungen unseres Zusammentreffens:

http://misiones.minrex.gob.cu/en/articulo/cuban-foreign-minister-meets-representatives-solidarity-movement-and-cuban-community

http://www.cadenagramonte.cu/articulos/ver/70980:bruno-rodriguez-intercambia-con-grupos-de-solidaridad-y-cubanos-residentes-en-austria

http://www.acn.cu/cuba/27128-canciller-bruno-rodriguez-se-reune-en-viena-con-amigos-de-cuba

https://siempreconcuba.wordpress.com/2017/06/19/canciller-se-reune-en-viena-con-cubanos-y-miembros-de-la-solidaridad/

Facebook: https://www.facebook.com/oekgkaernten/

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