04.01.2018, 12:43 Uhr

MIT VIDEO: Klaus Drescher: "Das Training ist schwer, hart und schweißtreibend"

Das Armband erinnert den Lavanttaler WFF-"Superbody"-Weltmeister Klaus Drescher an seinen verstorbenen Freund

Der Lavanttaler Klaus Drescher ist WFF-"Superbody"-Weltmeister.

petra.moerth@woche.at

WOCHE: Am 4. November des Vorjahres holten Sie sich in Nikosia auf Zypern den World Fitness Federation (WFF)-Weltmeistertitel in der "Superbody"-Klasse. Wie fühlen Sie sich seitdem?
KLAUS DRESCHER: Befreit und glücklich. Das war der wichtigste Titel bis jetzt. Ein Lebensziel.

Was ist Ihr Neujahrsvorsatz für 2018?
Der gleiche wie für 2017. So viel wie möglich erreichen. "Mr. Universum" der National Amateur Bodybuilders Association (NABBA) werden in Birmingham am 10. November 2018.

Die "steirische Eiche" Arnold Schwarzenegger gilt als Ihr großes Vorbild. Wann folgt Ihre Filmkarriere?
Ist in Planung. Ich besuche seit eineinhalb Jahren Schauspielunterricht in Wien. Das musste ich aber vor neun Monaten einstellen, weil eben die finanziellen Mitteln dafür fehlen. Förderer und Sponsoren sind zurzeit nicht da.


Hier geht es zum Videobeitrag:



Dieser Inhalt wird von APA eingebettet. Sobald Du den Inhalt lädst, werden Daten zwischen Deinem Browser und APA ausgetauscht. Dabei gelten die Datenschutzbestimmungen von APA.





Wenn jemand fragt, wie man sich so einen Körper antrainieren kann, was antworten Sie?
Das werde ich oft gefragt. Das wichtigste ist, ein Ziel vor Augen haben. Ständig motiviert zu sein und nicht daheim vor dem Fernseher liegen und Zeit verschwenden. Denn man lebt nur einmal. Man hat nur eine Chance, und mit der Chance sollte man das Beste daraus machen, so viel wie möglich zu erreichen.

In der Disco: Wie lange müssen Sie Mädels überreden, bis Sie spontan einen Strip hinlegen?
Da braucht mich keiner überreden. Wenn die richtige Musik gespielt wird, das richtige Lied läuft, dann ziehe ich mich meistens von selbst aus. Also nur die Hose lasse ich an. Das würde schon ein bisschen was kosten (lacht). Es ist halt immer ein bisschen eine Show für die Leute.

Wie sieht Ihr Training zurzeit aus?
Ich habe nach dem WM-Titel eine Woche gar nichts angegriffen – weder Gewichte noch Ausdauertraining. Dann begann gleich die Vorbereitung für den nächsten Herbst. Ich habe mit dem Stefan Kienzl ein auf den Stoffwechsel angepasstes Trainings- und Ernährungskonzept erstellt. Und ja – das Training ist schwer, hart und schweißtreibend.

Und wie oft trainieren Sie in der Woche?
Sechs Mal mit Gewichten, nebenbei spiele ich noch Hobbyfußball, plus Cardiotraining, zwischendurch gehe ich in den Wald laufen.

Was ist Ihr Glücksbringer?
Dieses Armband (zeigt darauf). Da steht auf der einen Seite "Serratus" oben und auf der Rückseite, die auf meiner Hand aufliegt, steht "Brachialis" oben. Und "Brachialis" war niemand anderer als Walter Pranger, mein bester Freund, der 2015 gestorben ist. Es ist ein Silberketterl, das Wertvollste, was ich habe.

Zur Person:
Name: Klaus Drescher
Wettkampfname: Serratus; in Anlehnung an die vorderen Sägezahnmuskeln
Geburtstag: 10. August 1987
Größe: 1,86 Meter
Gewicht: 110 Kilogramm
Sternzeichen: Löwe
Wohnorte: Eitweg im Lavanttal in Kärnten und Spielberg im Murtal in der Steiermark
Ausbildung: Matura an der HTL Wolfsberg mit Auszeichnung absolviert
Beruf: Maschinenbautechniker bei Stahl Jugendburg
Sport: seit Mitte der 2000er-Jahre als Bodybuilder bei internationalen Wettkämpfen mit unzähligen Titeln erfolgreich aktiv. Im November 2017 kürte er sich in Nikosia auf Zypern zum WFF-"Superbody"-Weltmeister
Familienstand: ledig
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.