25.01.2012, 08:00 Uhr

Guter Saisonstart lässt auf mehr hoffen

Das Doppelsitzer-Gespann Christian Schatz und Gerhard Mühlbacher vom RC Mondi Frantschach ist weiterhin top

Die Naturbahnrodler Christian Schatz und Gerhard Mühlbacher sind in Topform.

Für den 36-jährigen Wolfsberger Naturbahnrodler Christian Schatz und seinen Doppelpartner Gerhard Mühlbacher verläuft die heurige Saison äußerst positiv. Nach dem Vize-Staatsmeistertitel im Doppelsitzer-Bewerb und zwei dritten Plätzen im Rodelweltcup standen die Vorzeichen für eine Fortsetzung des Trends sehr gut. Viel Zeit zu regenerieren verblieb nicht. Vergangenes Wochenende stand bereits das dritte Weltcup-Rennwochende im slowenischen Zelezniki auf dem Programm. Schatz/Mühlbacher konnten sich dabei den 3. Platz Rang sichern.

Rückenprobleme
Ganz klaglos wurden die letzten Rennen von dem rasenden Duo nicht bestritten. Seit einigen Wochen zwingt eine hartnäckige Rückenverletzung von Rodel-Partner Mühlbacher ihn zu einer regelmäßigen Behandlung beim Physiotherapeuten. „Gerhard zieht die Schmerzen bereits seit einigen Wochen mit. Zuletzt mussten wir sogar das Training abbrechen, da die Schmerzen zu stark wurden. Wir hoffen nun, dass wir dieses Problem bald in den Griff bekommen werden“, so Schatz.

Optimale Vorbereitung
Über den Saisonverlauf kann sich der Lavanttaler nicht beklagen, kann aber nicht genau nachvollziehen, warum es heuer so gut läuft. „Anscheinend hat die Vorbereitung optimal gepasst und die Tüftlerei mit dem Material Früchte getragen. Oft braucht man bei der Schienenwahl auch das nötige Glück“, sagt Schatz weiter und hofft, dass es am kommenden Wochenende in Deutschhofen (ITA) weiterhin so gut klappt.

Für das Rodel-Duo hat der Weltcup oberste Priorität. Dem verpassten Staatsmeistertitel wurde nicht lange nachgetrauert: „Natürlich schmerzen die acht Hundertstel unmittelbar nach dem Rennen. Ich habe dies jedoch bereits abgehakt und konzentriere mich nun voll auf die kommenden Weltcuprennen. Ein Platz unter den Top-Drei im Gesamtweltcup ist durchaus machbar.“

Autor: Harald Weichboth
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