Betreuungsunternehmen
Neue „Zeitpolster“-Gruppe startet in Zwettl
- Das neue Zwettler Zeitpolster-Team.
- Foto: Zeitpolster Österreich
- hochgeladen von Christoph Fuchs
Zeitpolster ist ein neues Betreuungs- und Vorsorgemodell: Wer heute anderen hilft, erhält Zeitgutschriften, die im Alter gegen Betreuungsleistungen eingelöst werden können. Ganz neu gegründet wurde die Gruppe in Zwettl, die drei Teammitglieder freuen sich nun über Anmeldungen von Helfenden.
ZWETTL. Veränderung in den Familienstrukturen, demografischer Wandel, gesteigerte Mobilität und erhöhte Erwerbstätigkeit wirken sich negativ auf die Bereiche Nachbarschaftshilfe und Unterstützung in der eigenen Familie aus. Damit steigt der Bedarf an Betreuungsleistungen für ältere Menschen, Menschen mit Behinderung und Kinder.
Gut geschriebene Stunden
Die Pflegekrise führt dazu, dass immer öfter ältere Menschen allein bleiben und nicht die Unterstützung erhalten, die sie benötigen. „Zeitpolster“ hat folgendes Konzept hierzu: Menschen, denen es gut geht, können jetzt niedrigschwellig anderen helfen. Sie sind versichert und ihre Stunden werden gutgeschrieben für später, wenn sie selbst einmal Hilfe brauchen. Sie sorgen so also für sich selbst vor.
- Zeitpolster ist ein geprüftes Sozialunternehmen mit aktuell 12 Gruppen in Niederösterreich, das Helfende an Menschen mit Betreuungsbedarf vermittelt.
- Foto: Zeitpolster Österreich
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Einfache Betreuung
Angeboten werden einfache Betreuungsleistungen wie z.B. Einkaufen, zum Arzt begleiten, Gesellschaft leisten, im Haushalt mithelfen, Begleitung bei Spaziergängen oder Kinderbetreuung. Zeitpolster hat mittlerweile 38 Gruppen österreichweit, zwölf davon in Niederösterreich. Einige weitere sind gerade in Gründung. Die Gruppe Zwettl ist gerade in der Startphase und sucht deshalb vor allem Helfende.
„Ich freue mich, dass mein Gründungsteam und ich es geschafft haben, dieses sinnvolle Vorsorge- und Betreuungskonzept in meinen Heimatbezirk zu bringen. So können wir dem Betreuungsengpass und der Altersvereinsamung entgegenwirken“
, sagt Elisabeth Wiesmüller, die Teamleiterin der Gruppe.
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