Für Privatbrauerei Zwettl
Hopfen: 2020 guter Jahrgang

Franz Schmied, Heinz Wasner, Karl Schwarz, Sepp Fröschl (hinten v.l.) sowie Franz Bruckner, Friedrich Jank, Martin Kirchner und Reinhard Hohl (vorne v.l.).
  • Franz Schmied, Heinz Wasner, Karl Schwarz, Sepp Fröschl (hinten v.l.) sowie Franz Bruckner, Friedrich Jank, Martin Kirchner und Reinhard Hohl (vorne v.l.).
  • Foto: Christoph Kerschbaum
  • hochgeladen von Bernhard Schabauer

ZWETTL. Die Privatbrauerei Zwettl und die für sie tätigen Hopfenbauernfamilien freuen sich über die erfolgreich eingebrachte Ernte 2020. Die gute Qualität des Hopfens ist für die Waldviertler Brauerei besonders wichtig, bezieht sie doch ihre Rohstoffe nahezu ausschließlich aus der Region. „Das haben wir immer schon getan, aber heuer merken wir besonders, dass die regionale Herkunft der Produkte den Kunden wichtig ist. Wir erleben einen neu aufflammenden Lebensmittel-Patriotismus, und erkennen die zunehmende Bedeutung, Rohstoffe und deren Weiterverarbeitung lokal handhaben zu können“, so Zwettler-Bier Eigentümer Mag. Karl Schwarz. Er freut sich, „dass viele Österreicherinnen und Österreicher nun noch bewusster auf heimische Produkte setzen“ und ergänzt: „Genuss aus der Heimat ist nur dank der Arbeit vieler Bauernfamilien möglich.“

Hopfen prägt Bild Waldviertels

2020 gedieh der Hopfen besonders gut, bildete unzählige Dolden und führte sowohl in Qualität als auch Menge zu einem attraktiven Ergebnis. In Summe wurden heuer rund um die Braustadt Zwettl 23.400 Kilogramm verschiedener Hopfensorten geerntet – in vielteiliger Arbeit, wie Hopfenbauer „der ersten Stunde“ Sepp Fröschl beschreibt: „Bei der Ernte sind viele Hände gefragt, da der Hopfen rasch verarbeitet werden muss.“ Überhaupt ist die Kulturpflanze Hopfen eher eine Diva unter den Gewächsen, gedeiht sie doch nur unter speziellen Bedingungen und an ausgewählten Orten in Österreich – eine (von dreien) ist das nördliche Waldviertel. „Wir im Waldviertel sind in der glücklichen Lage, alle Rohstoffe für unser Bier so gut wie vom Kirchturm aus sehen zu können“, so Karl Schwarz. Seine Vorfahren haben den Grundstock dafür gelegt, dass die Brauerei alle Rohstoffe aus unmittelbarer Umgebung beziehen kann. „Mein Dank gilt den Bauernfamilien, die uns nicht nur mit wertvollen Rohstoffen und Lebensmitteln versorgen, sondern auch das Land in der gewohnten Schönheit erhalten.“

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