Karl Schwarz: "Kräfte bündeln und sich wehren"

Karl Schwarz

Karl Schwarz, Inhaber der Privatbrauerei Zwettl und acht weitere Brauereiinhaber aus ganz Österreich wollen nicht tatenlos zusehen und wehren sich gegen drohende EU-Maßnahmen, die kleine Brauereien deutlich benachteiligen.

"Wollen Öffentlichkeit und Politik wachrütteln"

Die engagierten CulturBrauer wollen mit diesem Schritt Öffentlichkeit und Politik "wachrütteln": "Wir müssen unsere Kräfte bündeln, um zu verhindern, dass diese internationalen Braukonzerne lokale Brauereien im Wettbewerb benachteiligen", so Karl Schwarz zur klaren Positionierung.

Die dem heimischen Verband der Brauereien angehörigen neun CulturBrauer engagieren sich aus "tiefer Überzeugung" wie Schwarz anmerkt für Vielfalt, Regionalität und natürliche Rohstoffe.

"Stehen für regionale Vielfalt statt Einfalt"

"Als Leitbetrieb aus dem Waldviertel stehen wir für regionale Vielfalt anstelle von Einfalt", so der Brauereiinhaber. Denn: Die Konzerne haben sich eine natürlich entstandene Gerstensorte patentieren lassen - natürlich entstandene Pflanzen dürfen schlicht und generell nicht "patentierbar" und damit im Eigentum eines Unternehmens sein!

"Damit wären weltweit agierende Braukonzerne in der Lage, ihre Markt- und Machtposition noch weiter auszubauen", so Schwarz. Dem "Einheitsgeschmack" wäre somit "Tür und Tor geöffnet."

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