04.01.2018, 14:20 Uhr

ÖAMTC-Pannenhilfe 2017 mit 126.300 Einsätzen in Niederösterreich

(Foto: ÖAMTC)

In Zwettl rückten die Pannenfahrer des Clubs 2.000 Mal aus

ZWETTL. Rund 126.300 Mal benötigten Autofahrer in Niederösterreich im Vorjahr die Unterstützung der ÖAMTC-Pannenfahrer. Somit rückten die Gelben Engel 2017 etwa genauso oft aus wie im Jahr zuvor.

Alleine 16.200 Pannenhilfen im Jänner

"Allerdings mit einer Ausnahme: Stärkster Monat 2017 war in Niederösterreich der Jänner mit mehr als 16.200 Pannenhilfen – das sind um 2.200 Einsätze mehr als im Jänner des Vorjahres“, schildert Ewald Braunstein, ÖAMTC-Stützpunktleiter der Dienststelle Zwettl.

Schneefälle, Sturm und Temperaturen im zweistelligen Minusbereich sorgten dafür, dass die Pannenfahrer alle Hände voll zu tun hatten. "So rückten sie im Jänner durchschnittlich 520 Mal pro Tag aus. Im Vergleich dazu beträgt der Tagesschnitt über das Jahr gesehen 346 Einsätze“, erklärt Ewald Braunstein.

Ein starker Monat war außerdem der Dezember mit knapp 11.400 Einsatzfahrten und im August rückten die Pannenfahrer zu 11.300 Einsätzen in Niederösterreich aus. Der ÖAMTC-Abschleppdienst, der zum Einsatz kommt, wenn gar nichts mehr geht, ist 2017 in Niederösterreich rund 30.500 Mal gebraucht worden.

Einsatzbilanz Zwettl: Rekordmonat Jänner mit 310 Pannenhilfen

Einsatzreich war das Jahr 2017 auch für die Pannenfahrer im Raum Zwettl. Insgesamt rückten sie 2.000 Mal aus, um Pannenhilfe zu leisten. Das sind um knapp 100 Einsätze mehr als im Jahr zuvor. "Rekordmonat war der Jänner mit 310 Einsätzen, gefolgt von den Sommermonaten Juli und August mit jeweils 190 Pannenhilfen, im Dezember verzeichneten wir im Raum Zwettl 170 und im November 160 Einsatzfahrten", berichtet Stützpunktleiter Ewald Braunstein.

Schwache, leere oder defekte Batterien waren auch 2017 wieder der häufigste Pannengrund. "Knapp 32 Prozent aller Einsätze waren auf funktionsuntüchtige Starterbatterien zurückzuführen. Insbesondere im Jänner standen Starthilfen auf der Tagesordnung", schildert Braunstein.

Auf Platz zwei folgten Einsatzfahrten wegen Problemen mit dem Motormanagement. Die übrigen Einsätze entfielen vor allem auf Probleme mit dem Starter, Reifenschäden sowie vergessene, verlorene oder eingesperrte Schlüssel.

Österreichweit rückten die Gelben Engel zu 704.800 Pannenhilfen und 238.500 Abschleppungen aus.
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