19.07.2016, 16:24 Uhr

Professionelle Hilfe beim Bauen und Sanieren

Der Gestaltungsbeirat: Von links: von li.: Doris Haider vom Stadtmarketing, Christian Mang, Bürgermeisterin Kerstin Suchan-Mayr, Anne Mautner-Markhof, Paul Preiss, Stadtrat Patrick Hagmüller, und Werner Schacherfellner. (Foto: Gemeinde St. Valentin)

Der Gestaltungsbeirat in St. Valentin achtet auf ästhetische und nachhaltige Baugestaltung.

ST. VALENTIN. Eine Bau-Fibel gibt es in St. Valentin schon seit mehreren Jahren. Sie ist im Stadtamt erhältlich. Vor Kurzem ins Leben gerufen worden ist der Gestaltungsbeirat. Dieser wirft bei Neubauten oder Sanierungen von Häusern im Stadtgebiet ein geschultes Auge auf eine qualitative, ästhetische und nachhaltige Baugestaltung.

Stadtrat Patrick Hagmüller (SPÖ) ist ein studierter Informatiker und arbeitet als Software-Entwickler in Steyr. Er ist als Stadtrat für das Ressort Stadtentwicklung und Wohnbau zuständig. „Mit der Installation des neuen Gestaltungsbeirates haben wir einen bedeutenden Schritt in Richtung qualitativ hoher städtebaulicher Entwicklung gesetzt“, erklärt Hagmüller. "Der Beirat besteht aus drei namhaften Architekten, die alle drei nicht aus St. Valentin kommen und daher auch in keinen Interessenskonflikt geraten können."

Hagmüller hat gemeinsam mit Doris Haider vom Stadtmarketing die Installation des neuen Gestaltungsbeirates vorangetrieben. Der Beirat befasst sich ausschließlich mit Bau- und Sanierungsvorhaben, die von öffentlichem Interesse sind. Liegt ein solches vor, diskutieren die Beiratsmitglieder in einer Beirats-Sitzung gemeinsam mit dem betroffenen Bauherrn das eingereichte Bau- oder Sanierungsvorhaben und geben, falls nötig, eine Empfehlung für Änderungen des Projektes ab. Die Bürgermeisterin als oberste Baubehörde entscheidet dann, ob und wie gebaut oder saniert werden kann. „Wir wollen in St. Valentin einen modernen Weg in der Stadtentwicklung gehen. Dafür erarbeiten wir gerade ein zeitgemäßes Stadtentwicklungskonzept, wo Themenbereiche wie Raumplanung, Wirtschaft, Soziales, Mobilität, Kultur und Umwelt berücksichtigt werden", so Hagmüller. "Schon seit Jahren ist das in größeren Städten bereits üblich.“
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