18.10.2016, 09:29 Uhr

Landeshauptmann Pröll und Kreishauptmann Zimola unterzeichneten grenzüberschreitenden Rettungsvertrag

Kreishauptmann Mgr. Jiří Zimola und Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll mit den unterzeichneten Verträgen. (Foto: privat)
REGION. Vor knapp zwei Wochen unterzeichneten Landeshauptmann Erwin Pröll und Kreishauptmann Michal Hasek den grenzüberschreitenden Rettungsvertrag zwischen dem Land Niederösterreich und dem Kreis Südmähren. Damit kommt in Niederösterreich und Südmähren ungeachtet der Staatsgrenze jenes Rettungsteam, das am schnellsten am Einsatzort sein kann. Um das auch zwischen dem Land Niederösterreich und dem Kreis Südböhmen sicherzustellen, unterzeichnete Landeshauptmann Pröll heute, Mittwoch, einen ebensolchen Rettungsvertrag gemeinsam mit Kreishauptmann Jiří Zimola im tschechischen Budweis.

Landeshauptmann Pröll bedankte sich bei Kreishauptmann Zimola, dass man den grenzüberschreitenden Rettungsvertrag zwischen dem Land Niederösterreich und dem Kreis Südböhmen heute unterzeichnen habe können. „Unsere Zusammenarbeit geht schon über viele Jahre zurück“, sprach Pröll von einer „exzellenten Zusammenarbeit“. „Wir haben eine Vielzahl an Arbeitsübereinkommen beschlossen, um grenzüberschreitende Arbeit voranzubringen“, so der Landeshauptmann, der betonte, dass der heutige Vertrag dabei ein Höhepunkt sei, denn dieser ziele darauf ab, „dass es Menschen gut geht“.

Bedeutend für beide Regionen

Dass der grenzüberschreitende Rettungsvertrag eine besondere Bedeutung habe, habe ein Ereignis vor knapp zwei Wochen gezeigt, erzählte Pröll, dass sich am Morgen, als er diesen Vertrag gemeinsam mit Kreishauptmann Hasek unterzeichnet habe, unmittelbar an der Grenze zwischen Niederösterreich und Südmähren ein schwerer Verkehrsunfall ereignet habe: „Noch bevor wir den Vertrag unterzeichnen konnten, hat sich gezeigt, dass diese grenzüberschreitende Zusammenarbeit notwendig ist“, so Pröll.

Der grenzüberschreitende Rettungsvertrag mit Südböhmen sei „eine Fortsetzung der Zusammenarbeit im Gesundheitsbereich der beiden Regionen“, betonte der Landeshauptmann das Projekt „healthacross“ in der Stadt Gmünd und České Velenice.

Ein Beweis für gute Nachbarschaft

Gemeinsam habe man die Aufgabe, dass die Regionen des alten und neuen Europa gut zusammenwachsen. „Wenn ein Nachbar für den anderen sorgt und vorsorgt“, dann sei das der Beweis für gute Nachbarn, so der Landeshauptmann.

Kreishauptmann Zimola sagte, es freue ihn sehr, dass er den grenzüberschreitenden Rettungsvertrag mit Landeshauptmann Pröll unterzeichnen könne. Mit dem Vertrag sei sichergestellt, dass verletzte Personen möglichst rasch Hilfe bekämen. Zimola betonte, dass man mit diesem Vertrag zeigen wolle, dass die Gesundheit der Bevölkerung an erster Stelle stehe.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.