07.10.2016, 12:30 Uhr

Hartberg macht die Stadt von morgen heute schon erlebbar

Smart City Hartberg: Projektverantwortliche und Ehrengäste, an der Spitze Bundeminister Jörg Leichtfried, freuen sich über die positiven Ergebnisse.

Bundesminister Jörg Leichtfried zeigte sich bei einem Besuch begeistert vom Projekt „Smart City Hartberg“.

Weniger Emissionen, mehr Lebensqualität: Mit seiner Smart Cities-Initiative unterstützt der Klima- und Energiefonds seit 2010 Städte und urbane Regionen dabei, sich auf die Herausforderungen der Zukunft – Klimawandel, Energieversorgung, nachhaltige Mobilität – vorzubereiten. Ein wahrer Pionier ist dabei ist die Stadtgemeinde Hartberg: Bereits seit 2011 wird von einem Team rund um Projektkoordinator Anton Schuller und Projektleiter Alois Kraußler an der Umsetzung der Hartberger Smart City Vision gearbeitet.

Breit aufgestellt

Konkrete Projekte, die erfolgreich umgesetzt werden konnten, sind unter anderem die E-Carsharing Initiative HARTI, die City-Bus Echtzeit-App, der Gebäudekomplex Alleegasse, das intelligente Fernwärmesystem, das Photovoltaik-Carport am Ökopark, die zahlreichen E-Mobility-Aktivitäten und die Shared Spaces in der Wiener Straße und in der Kirchengasse. Bgm. Marcus Martschitsch: „Mein Dank gilt allen Beteiligten, die zur Umsetzung dieser Aktivitäten beitragen und damit einen wesentlichen Teil zu Verbesserung der Lebensqualität in unserer schönen Stadt leisten.“

Vorbildwirkung

Zum offiziellen Projektabschluss gab es Lob von höchster Stelle: Verkehrs- und Innovationsminister Jörg Leichtfried und der ressortverantwortliche Landesrat in der Steiermärkischen Landesregierung Anton Lang überzeugten sich bei einem Rundgang durch die Innenstadt persönlich von den Aktivitäten: „Hartberg macht eine Stadt von morgen heute schon erlebbar ist damit Vorbild für zahlreiche andere Städte ähnlicher Größe in Österreich und ganz Europa“, so Minister Leichtfried.
Für die Verantwortlichen aber kein Grund, die Hände in den Schoß zu legen.

"Energieschwamm"

In einem weiteren Projekt soll das Hartberger Energieversorgungs- und Energienutzungssystem so flexibilisiert werden, dass die Stadt als „Energieschwamm“ das Angebot im Stadtgebiet und im Umland optimal aufnehmen und abgeben kann. Konkrete Ergebnisse sollen 2018 vorliegen.
Die konkreten Inhalte und Projekte der Smart City Hartberg gibt es auch auf Youtube („Smart City Hartberg – Nachhaltig und Smart“).
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