11.05.2016, 09:00 Uhr

In Kranebitten ist Hundewiese weg

Barbara Haid war mit ihrer Hündin Shila oft auf der Hundewiese in Kranebitten.

Nach dem Startschuss für die Neugestaltung der Saurweinwiese ist die Hundewiese verschwunden.

KRANEBITTEN. Wie jeden Tag wollte Barbara Haid mit ihrer Hündin Shila ihren Spaziergang zur Kranebitter Hundewiese machen – doch dort sind seit vergangener Woche die Bagger aufgefahren: Als der Startschuss für die Neugestaltung der "Saurweinwiese" rund um den Kindergarten in Kranebitten fiel, musste die Hundewiese vorerst weichen.
Bei der Neugestaltung des Areals rund um den neuen Spielplatz in Kranebitten sollen verschiedene Nutzungsbereiche entstehen wie beispielsweise ein Ballspielplatz oder ein Grillplatz. Dem Projekt geht ein langer Planungsprozess voran, bei dem auch die Anliegen der Bürger durch die "Initiative Lebensraum Kranebitten" berücksichtigt wurden.

Notwendigkeit

Bezüglich der Hundewiese wurde von der Initiative die Frequenz beobachtet. Hildegard Auer von der Initiative Lebensraum Kranebitten: "Wir sind zum Schluss gekommen, dass die Hundewiese zunächst nicht vordringlich ist. Ich selbst habe eine Freundin mit Hund, die gar keine Notwendigkeit für die Hundewiese sieht, weil sie sagt, dass zwischen Hötting-West und Kranebitten und an der Innpromenade ausreichend Auslaufmöglichkeiten für Hunde bestehen." Deswegen wurde beim Projekt zunächst keine Hundewiese eingeplant. Man nehme jedoch alle Anregungen seitens der Bevölkerung ernst, heißt es seitens der Initiative weiter.

Neue Hundewiese

Einige Kranebitter Hundebesitzer, darunter auch Barbara Haid, sehen sehr wohl eine Notwendigkeit für eine Hundewiese: "Es waren durchaus viele Besitzer mit ihren Hunden jeden Tag auf der Hundewiese – es besteht auf jeden Fall Notwendigkeit, eine solche Wiese wieder zu errichten."
Das Waldstück, auf dem sich die ehemalige Hundewiese befand, wird vom Forstamt verwaltet. Da sich nun herausgestellt hat, dass sich viele Hundebesitzer die Hundewiese in Kranebitten wieder wünschen, wird zurzeit zusammen mit dem Amt für Grünanlagen nach einer Lösung gesucht. Karl Gstrein, Referatsleiter Grünanlagen (Planung und Bau): "Derzeit wird mit dem städtischen Forstamt nach einer vernünftigen Lösung, nach Möglichkeit im Nahbereich der alten Fläche, für die Anlage einer neuen Hundewiese gesucht. Unser vorrangiges Ziel ist es, mit Abschluss der Bau- und Landschaftsbauarbeiten für den Spielplatz (Ende 2016) auch die Hundewiese, in Abstimmung mit dem Erhalter (Forstam), realisiert zu haben."
"Ich möchte bitte noch einen Teich, eine automatische Ballwurfmaschine und einen Keksi-Automaten!", meint euer Bono.
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Kaller Walter aus Innsbruck | 15.05.2016 | 09:50   Melden
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