10.03.2016, 13:45 Uhr

FPÖ setzt auf "Beratung"

"Beratung statt Drüberfahren": Die FPÖ-Politiker Abwerzger und Federspiel wollen "Bürgern zu ihrem Recht verhelfen".

"Rechtsberatung" und "Dokumentation": FPÖ will mit Hotline für mehr Sicherheit sorgen.

Ruhig und besonnen geben sich Rudi Federspiel und Markus Abwerzger in der Sprache – bei den stetig steigenden Umfragewerten für die FPÖ haben beide auch keinen Grund zur Aufgeregtheit. In ihrem Kernthema bleiben sie sich allerdings treu: Sicherheit! "Und um ein klares Gegengewicht zum Drüberfahren der Landes- und Stadtregierung zu setzen", betont Federspiel. Die Rede ist von der neuen "Bürgeranwalt-Hotline", welche die FPÖ unlängst ins Leben gerufen hat. Unter der Nummer 0800/202426 können Bürger ihren Unmut kundtun und Fehlentwicklungen melden. "In Sachen Kriminalität wird vieles unter den Tisch gekehrt. Wir versuchen, auf diesem Wege alle Vorfälle zu dokumentieren", erläutert Abwerzger. Ein Vorwurf – nämlich das Verschweigen von Straftaten – den die Polizeiführung bereits mehrfach entschieden dementiert hat.


"Zu ihrem Recht verhelfen!"

Weiters soll es bei der Hotline auch Rechtsberatungen geben. "Die Regierung errichtet vielerorts gegen den Willen der Anrainer Asylquartiere. Dort, wo es möglich ist, wollen wir die betroffenen Anrainer darüber informieren, welche rechtlichen Schritte sie dagegen ergreifen können", erläutert Federspiel. Tatsächlich sei dies aufgrund kurzfristiger Änderungen in der Tiroler Bauordnung jedoch deutlich schwieriger geworden.
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