30.03.2016, 08:00 Uhr

Meinung: Die regionalen Kehrseiten des billigen Öls

So sehr sich Autofahrer und Haushalte über die derzeit historisch niedrigen Öl- und Gaspreis freuen, haben diese auch ihre negativen Auswirkungen. Und die sind nicht nur in den fernen Ölexportländern spürbar, sondern machen sich auch direkt vor unserer Haustür bemerkbar. In Wörgl zum Beispiel liegen weitere Ausbaustufen des Stadtwärme-Projekts vorerst auf Eis. Der Grund: Die billigen Ölpreise motivieren zu wenige Abnehmer für das "saubere" Heizen, die hohen Investitionen für die nächsten Projektphasen würden sich nicht lohnen. Für die einerseits günstig erscheinenden Preise muss also auf der anderen Seite immer jemand draufzahlen. In diesem Fall geht das Ganze gleich doppelt auf Kosten der Region: Denn neben der heimischen Wirtschaft zahlt vor allem die Umwelt die Zeche.

Hier geht's zum Bericht: Wörgler Stadtwärme geht in die Endphase
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