06.10.2016, 10:35 Uhr

Die erste Runde: Sieg für die Lehre

Damit sich niemand verläuft: hier der Plan der "BuK.li" in der Wirtschaftskammer Gröbming. (Foto: BuK.li)

Der erste Termin der "Buk.li" 2016 im Congresshaus Bad Aussee war ein
voller Erfolg.

Berufsorientierung leicht gemacht: Wie vergangenes Jahr bietet die "BuK.li mehr als nur Information. Die Aussteller laden auch zum Ausprobieren ein.
Von Zuhause aus kann man sich nur schwer ein Bild von der Arbeitswelt machen. Die "BuK.li"-Messe bietet tiefe Einblicke in genau diese.
Die Messe am vergangenen Freitag-Nachmittag animierte zahlreiche Jugendliche, Lehrer und Eltern zum Ausprobieren. Firmen aus den Bereichen Industrie, Dienstleistung, Gastronomie/Hotellerie sowie Bank- und Versicherungswesen boten umfangreiche Informationen und praktische Arbeitsbeispiele - für Jugendliche die beste Möglichkeit, in einen Beruf hineinzuschnuppern.

☛ Im Bezirk Liezen ist die Arbeitslosigkeit im Oktober im Vergleich zum Vorjahr um 15,3 Prozent gesunken. Das ist der beste Wert in der gesamten Steiermark.

Schulen und Unis

Doch nicht nur die Lehrberufe haben mit der "BuK.li" eine Bühne, um zu werben: Auch die höheren Schulen und Universitäten waren vertreten. „Unser Ziel ist es, Jugendliche und ihre Eltern über das umfangreiche Ausbildungsangebot und die Karrieremöglichkeiten im Bezirk Liezen zu informieren“, berichtet Helge Röder, Geschäftsstellenleiter des AMS Liezen. „Die Berufsbilder haben sich in den letzten Jahren stark verändert und mit dem Ausbildungsmodell „Lehre und Matura“ stehen für die Zukunft den Jugendlichen noch alle Möglichkeiten offen“, betont Helmut Blaser von der Wirtschaftskammer.
„Mit der Veranstaltung wollen wir auch aufzeigen, wie vielfältig das regionale Ausbildungsangebot ist und welche Karrieremöglichkeiten es gibt, um der Abwanderung von jungen Menschen aus dem Bezirk Liezen entgegen zu wirken“, betont Mario Brandmüller, Geschäftsführer des Regionalmanagement Bezirk Liezen. Laut aktuellen Studien werden wir aufgrund der demografischen Entwicklung in den nächsten fünf Jahren rund 1.000 Schülerinnen und Schüler weniger haben.

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