25.05.2016, 10:30 Uhr

Die Unfall-Hotspots im Raum St. Pölten

Die Statistik Austria weist im Internet Unfälle mit Personenschaden aus. Hotspots: Mariazeller-Straße und Westautobahn. (Foto: Screenshot: www.statistik.at)

Immer mehr Autos, immer weniger Verkehrstote: Niederösterreichs Straßen werden stetig sicherer.

ST. PÖLTEN (red). Auf Niederösterreichs Straßen starben im vergangenen Jahr 130 Menschen – neun mehr als 2014. Doch der Langzeittrend geht eindeutig in die andere Richtung. Seit den 70er Jahren ist die Zahl der Verkehrstoten um über 80 Prozent zurückgegangen. Im Jahr 2012 wurden bei knapp 8.000 Unfällen noch 145 Menschen getötet. Einen weiteren „erfreulichen“ Trend gibt es darüber hinaus, was die Zahl mit alkoholisierten Unfallbeteiligten betrifft. Waren 2012 noch 584 Alko-Lenker an Unfällen in Niederösterreich beteiligt, so sank diese Zahl im Jahr 2014 bereits auf 476 (-108 oder 18,5%).

Hotspot Mariazellerstraße

In St. Pölten Stadt kam es laut Statistik Austria 2014 zu insgesamt 283 Unfällen. 390 Personen – davon 28 Kinder – wurden dabei verletzt, 3 wurden getötet. Alkohol war bei 8 Unfällen im Spiel. In St. Pölten Land waren es vor zwei Jahren 392 Unfälle mit 500 Verletzten (32 Kinder) und 7 Toten. In 25 Fällen waren hier die Lenker alkoholisiert.
Einer der Unfall-Hotspots in St. Pölten ist die Mariazeller-Straßen, auf der täglich rund 30.000 Fahrzeuge verkehren. 36 Unfälle ereigneten sich im Jahr 2014 (2013 waren es 52) auf der Straße, die am Europaplatz, wo es zu 10 Unfällen kam, endet. Aktuell wird geprüft, wie Verbesserungen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit am Europaplatz umgesetzt werden können. "Nach Einschätzung unserer Experten wird das Verfahren aber sicher noch einige Zeit in Anspruch nehmen", hieß es zuletzt aus der Stadt.

Zu schnell unterwegs

Am anderen Ende der Mariazeller-Straße, in Wilhelmsburg, kam es auf den Kreuzungen mit der Lilienfelder Straße, der Bretschneiderstraße und der Einfahrt zur Industriezone-Burgerfeld zu insgesamt 9 Unfällen mit Personenschaden. Auf Westautbahn – wie das jüngste Busunglück zeigt ebenfalls ein Hotspot – und Kremser Schnellstraße kam es im Gemeindegebiet von St. Pölten, Pyhra und Böheimkirchen zu 49 Unfällen mit Personenschaden. Zu der höheren erlaubten Geschwindigkeit auf der Autobahn passt auch die Erklärung von Experten für die häufigsten Unfallursachen: überhöhte Geschwindigkeit und Nichteinhaltung des erforderlichen Sicherheitsabstandes. Auf Straßen mit hohem Verkehrsaufkommen sei naturgemäß auch das Unfallgeschehen stärker als in ruhigen Siedlungsstraßen.

Unfälle in Niederösterreich
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Zur Sache

Laut Statistik Austria wurden in St. Pölten Stadt vor zwei Jahren 283 Unfälle mit Personenschaden registriert. In St. Pölten Land waren es 392. NÖ-weit wurden 2014 insgesamt 7.181 Verkehrsunfälle mit Personenschaden registriert.

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Gewinnfrage 4: Wie viele Verkehrsunfälle mit Personenschaden ereigneten sich 2014 auf Niederösterreichs Straßen?
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