30.03.2016, 00:00 Uhr

Einbahnen: 5.558 "Geisterfahrer"

Ludwig Buchinger zeigt, dass hier in der Bahnhofstraße ein Verkehrsmessgerät montiert wurde. (Foto: Zeiler)

Auswertung der Verkehrsmessungen von TOP Tulln liegen vor

20. April 2016: UPDATE:
TULLN. Wie gefährlich manche Straßen in Tulln – beziehungsweise die Autofahrer – sind, das hat Stadtrat Ludwig Buchinger, Tullner ohne Parteibuch (TOP), erheben lassen. Wie die Bezirksblätter berichtet haben, wurden Verkehrsmessgeräte in der Innenstadt montiert. Grund für den Auftrag, der von TOP Tulln bezahlte wurde, waren die "gegen-die-Einbahn-Fahrer".
Nun liegen die Ergebnisse der Verkehrsmessung der Firma StreetControl vor, gemessen wurde vom 2. bis inklusive 9. April (siehe "Zur Sache"). Wie geht's nun weiter? Buchinger werde die Auswertung an Bürgermeister Eisenschenk, Stadtamtsdirektor Geyrhofer, Verkehrsstadtrat Herzog sowie die Fraktionsobmänner senden und erhofft sich entsprechende Maßnahmen: "Schließlich dient die Auswertung der Sicherheit der Verkehrsteilnehmer", sagt Buchinger abschließend.

Zur Sache:

Bahnhofstraße 14:
29.437 Fahrzeuge wurden hier gesamt gezählt, in Richtung Rathausplatz begaben sich 25.124 Fahrzeuge: 3.713 Einspurige, 19.620 Autos, 1.577 LKW, 212 Autos mit Anhänger; Gegen die Einbahn fuhren 4.313 Fahrzeuge: 3.882 Einspurige, 351 Autos, 74 LKW's und 6 Autos mit Anhänger).

Karnergasse 8:
6.436 Fahrzeuge wurden hier gemessen, in Richtung Kirche waren es 5.191: 977 Einspurige, 1.901 Autos, 2.239 Laster und 73 Autos mit Anhänger. Gegen die Einbahn fuhren 1.245 Fahrzeuge: 813 Einspurige, 363 Autos, 62 Laster und 7 Autos mit Anhänger.

Anmerkung der Redaktion: Unter den einspurigen Fahrzeugen befinden sich auch Fahrräder, die hier fahren dürfen. Diese konnten nicht einzeln ausgewertet werden.

Gegen die Einbahn: 30. März 2016

TULLN. Wie gefährlich manche Straßen in Tulln – beziehungsweise die Autofahrer – sind, das wird gerade von Ludwig Buchinger, Tullner ohne Parteibuch (TOP), erhoben. Dazu hat der Stadtrat Verkehrsmessgeräte in der Innenstadt montieren lassen – und zwar in der Karnergasse, der Bahnhofstraße sowie am Hauptplatz vor dem Trachtengeschäft.
"Die Geräte zeichnen den Verkehr in jede Richtung auf sowie die Geschwindigkeit und die Frequenz pro Stunde", informiert Buchinger, der für die Auswertung auch die Kosten übernimmt. Grund dafür sind die Gegen-die-Einbahn-Fahrer. Dieses Problem sei Buchinger vermehrt aufgefallen, vor allem "die Karnergasse ist ein Hot-Spot", sagt der Stadtrat und fügt hinzu: "Das ist unser Dienst am Bürger, die Sicherheit ist uns wichtig." Dass die Einbahn in der Bahnhofstraße gern übersehen wird, bestätigt auch eine Geschäftsfrau: "Erst vorige Woche hat sich wieder einer verirrt. Und das war sogar ein Tullner", sagt sie. Was die Verkehrsauswertung der Liste TOP ergeben hat, darüber berichten wir in der nächsten Ausgabe der Tullner Bezirksblätter.

Hier geht's zur Presseaussendung der Stadt Tulln: Falsche Ergebnisse der Verkehrsmessung, 22. April 2016.
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