Frankhplatz
Das wollen die Alsergrunder rund um die neue U-Bahn Station

Beim "Ideen Mapping" konnten die Alsergrunderinenn und Alsergrunder ihre Wünsche direkt auf der Karte einzeichnen. | Foto:  Kurt Prinz
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  • Beim "Ideen Mapping" konnten die Alsergrunderinenn und Alsergrunder ihre Wünsche direkt auf der Karte einzeichnen.
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In den letzten Monaten wurden die Bürgerinnen und Bürger des Bezirks zu ihren Wünschen betreffend dem Frankhplatz befragt. MeinBezirk hat alle Infos, wie der Bezirk künftig aussehen könnte.

WIEN/ALSERGRUND. Der Frankhplatz, beziehungsweise die dort geplante U5-Station, sorgt immer wieder für Gesprächsstoff im Bezirk – auch das Bezirksparlament beschäftigte sich bereits mehrmals ausführlich mit dem Thema. Für Klarheit sollte nun eine Bürgerbefragung sorgen. Was sich die Bezirksbewohnerinnen und -bewohner für die Oberflächengestaltung des Platzes, aber für die Umgebung wünschen, liest du hier.

Die Arbeiten sollen hier bald abgeschlossen sein. | Foto: Fabian Franz/MeinBezirk
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Neben dem Frankhplatz selbst umfasste das Projekt das dahinterliegende Van-Swieten-Viertel, die Alser Straße, die Haulerstraße, den Otto-Wagner-Platz, die Rotenhausgasse, die Garnisongasse, die Van-Swieten-Gasse, die Währinger Straße, den Rooseveltplatz und die Universitätsstraße.

Ideen selbst einzeichnen

Generell gab es im Rahmen des Beteiligungsprozesses ein Ideen-Mapping. Hier konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf einer Karte einzeichnen, wo sie sich was wünschen. Hier haben 45 Personen insgesamt 84 Symbole platziert – Grünraum, Mobilität und Aufenthaltsqualität waren hier vorherrschend. Für den Frankhplatz selbst wünschen sich die Anrainerinnern und Anrainer einen lebendigen öffentlichen Raum, der zum Verweilen einlädt.

Die angrenzende Garelligasse soll im Zuge dessen verkehrsberuhigt und begrünt werden. Bei der Kreuzung Garnisongasse/Schwarzspanierstraße wünschte man sich Platz für einen sozialen Treffpunkt mit weniger Verkehr. Bei der Schwarzspanierstraße, wo auch ein U-Bahnausgang entstehen wird, soll es neben Begrünung auch mehr Parkplätze geben. In der nördlichen Garnisongasse wird vor allem die Hitzebildung als Problem gesehen – aber auch eine Carsharing-Station zählt zu den Vorschlägen.

Auf der Währinger Straße gibt es denn Wunsch nach einem Radweg. | Foto: Fabian Franz/MeinBezirk
  • Auf der Währinger Straße gibt es denn Wunsch nach einem Radweg.
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Südlich soll es hier wieder Bäume und Parkplätze geben. Die sehr ruhige Van-Swieten-Gasse soll weiter ruhig bleiben – Sitzmöglichkeiten und bienenfreundliche Begrünung sollen mit einer Wohnstraße einhergehen. Viel Verkehr und wenig Grün wurden im östlichen Teil der Schwarzspanierstraße als Probleme ausgemacht. Ein Fußgängerübergang bei der Günthergasse könnte hier für mehr Sicherheit sorgen. Mehr Fahrradabstellplätze sollen den Platz abrunden. Nicht mehr, sondern weniger Parkplätze wünscht man sich in der Lackierergasse – statt einer Durchfahrtsstraße wollen die Alsergrunderinnen und Alsergrunder hier eine grüne Sackgasse. In der Währinger Straße gibt es den starken Wunsch nach einem sicheren Radweg.

Postkarten ergänzten das Angebot

Neben dem Mapping konnten Wünsche auch per Ideen-Postkarte mitgeteilt werden. Mehr Grünraum und Verkehrsthemen waren auch hier vorherrschend. Gewünscht haben sich die Anrainerinnen und Anrainer aber auch Plätze für Schanigärten, Brunnen und Sitzmöglichkeiten.

Abschließend lässt sich zusammenfassen, dass die Alsergrunderinnen und Alsergrunder sich mehr Grünraum, mehr Schatten, aber teils auch mehr Parkraum wünschen. Ergänzt wird das ganze durch den Wunsch nach sicheren Radwegen, einem Wasserspiel und auch nach bienenfreundlichen Plätzen. In einem nächsten Schritt sollen die Ideen zur Prüfung der Realisierbarkeit und für die weitere Planung an die zuständigen Fachdienststellen übergeben werden.

Auch Bezirkschefin Ahmad zeigt sich mit der Befragung zufrieden.  | Foto:  Kurt Prinz
  • Auch Bezirkschefin Ahmad zeigt sich mit der Befragung zufrieden.
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"Ich freue mich über die rege Beteiligung der Bewohnerinnen und Bewohner an der Umgestaltung des Frankhplatzes und seiner Umgebung. Unser Ziel ist es, das Grätzl zu einem Ort des Miteinanders zu machen, der von vielen genutzt werden kann. Diese Vielfalt spiegelte sich auch in unserem erfolgreichen Beteiligungsprozess wieder", zeigt sich Bezirkschefin Saya Ahmad (SPÖ) zufrieden. 

Mehr Details findest du online auf wien.gv.at.

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