Fieser Trick
Diebe stehlen Wiener Pensionisten Safe mit 70.000 Euro Inhalt
- Als vermeintlicher Schimmelbekämpfer soll sich ein Unbekannter Zutritt zur Wohnung des Pensionisten verschafft haben. (Symbolbild)
- Foto: AndreyPopov/Smarterpix
- hochgeladen von Kevin Chi
Mit einer perfiden Masche haben unbekannte Täter einen 79-Jährigen am Alsergrund um einen Tresor samt wertvollem Inhalt gebracht. Während sich ein Mann als angeblicher Schimmelbekämpfer ausgab, dürfte ein Komplize unbemerkt die Wohnung durchsucht haben.
WIEN/ALSERGRUND. Ein 79-jähriger Wiener ist offenbar Opfer eines Trickdiebstahls geworden. Wie die Polizei mitteilte, erstattete der Mann am Donnerstag Anzeige, nachdem er das Verschwinden seines Möbeltresors bemerkt hatte.
Der Vorfall soll sich bereits am Dienstag, also zwei Tage zuvor, ereignet haben. Laut Angaben des Pensionisten klingelte ein unbekannter Mann an seiner Wohnungstür im 9. Bezirk und gab sich als Mitarbeiter einer von der Hausverwaltung beauftragten Firma zur Schimmelbekämpfung aus.
Safe mit Wertsachen weg
Der vermeintliche Techniker ließ sich in die Küche führen und führte dort mit einem elektronischen Gerät angebliche Messungen durch. Währenddessen soll er den Bewohner in ein Gespräch verwickelt haben. Die Wohnungstür blieb nach Angaben des Opfers unversperrt.
- Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang vor ähnlichen Betrugs- und Diebstahlsmaschen. Unbekannte Personen sollten nicht ohne Überprüfung in Wohnungen gelassen werden. (Symbolbild)
- Foto: Antonio Šećerović/RMW
- hochgeladen von Antonio Šećerović
Erst einige Tage später bemerkte der 79-Jährige, dass sein Safe aus dem Schlafzimmerschrank fehlte. Er vermutet, dass ein zweiter Täter die Gelegenheit nutzte, um die Wohnung unbemerkt zu betreten und den Tresor zu stehlen. Der entstandene Schaden soll mehr als 70.000 Euro betragen. Das Landeskriminalamt Wien hat die Ermittlungen übernommen.
Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang vor ähnlichen Betrugs- und Diebstahlsmaschen. Unbekannte Personen sollten nicht ohne Überprüfung in Wohnungen gelassen werden. Zudem wird empfohlen, sich stets Dienstausweise zeigen zu lassen und bei Verdachtsmomenten umgehend die Polizei zu verständigen.
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