"Francis, Joseph und Sophie"
Neues Stadtteilzentrum rund um den Franz-Josefs-Bahnhof

May-Britt Alróe-Fischer und Martin Krautgartner im öffentlichen Atrium des Francis, hoch über dem Franz-Josefs-Bahnhof. | Foto: Mathias Kautzky/MeinBezirk
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Die Althangründe wurden zu Francis, Joseph und Sophie: MeinBezirk macht einen Lokalaugenschein beim Franz-Josefs-Bahnhof am Alsergrund.

WIEN/ALSERGRUND. Was haben Francis, Joseph und Sophie mit dem Franz-Josefs-Bahnhof zu tun? Eine ganze Menge, schließlich hat sich aus dem über dem Bahnhof liegenden Althan-Quartier ein gleichnamiges Immobilien-Konglomerat entwickelt: Auf rund 130.000 Quadratmetern Gesamtfläche besteht es aus Wohnungen, Büros, Restaurants, Geschäften, Fitnesscenter, Urban-Dance-Studio sowie Hotel samt Parkgarage.

Francis wurde der achtgeschoßige Bürokomplex über dem Bahnhof mit rund 28.000 Fahrgästen pro Tag benannt, Joseph und Sophie heißen wiederum die beiden nebenan hochgezogenen Wohngebäude. Supermarkt und Gastronomie sind dank Bahnhofs-Sonderregelung sieben Tage pro Woche geöffnet.

Muttertag im Francis

"Von 5. bis 9. Mai feiern wir gemeinsam mit den Familien aus den Alsergrunder Grätzln Muttertag", freut sich May-Britt Alróe-Fischer von Designquartiere, die für alle Events im Francis verantwortlich ist. "Da gibt es kreatives Muttertagsbasteln samt Kinderbetreuung, dazu wird ein Fotograf für herzige Mutter-Kind-Fotos anwesend sein – und es gibt einen eigenen Concept-Store, in dem man Kleinigkeiten besorgen kann." Für Fans von Urban-Gardening arbeitet man im Frühjahr mit der Donaustädter Gärtnerei Ganger zusammen.

May-Britt Alróe-Fischer und Martin Krautgartner auf der 360-Grad-Terrasse des Francis mit Ausblick über – wirklich – ganz Wien. | Foto: Mathias Kautzky/MeinBezirk
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"Und zur Fußball-WM im Juni gibt es bei uns natürlich ein Public-Viewing mit Liegestühlen und Gastronomie", kündigt Alróe-Fischer an, "sowie mit einem eigenen Unterhaltungsprogramm für die Kinder gleich nebenan."

Neues Stadtteilzentrum

Das Stadtteilzentrum Francis bündelt Arbeiten, Gastronomie und Einkaufen an einem Ort. Martin Krautgartner, Geschäftsführer vom AlthanQuartier, merkt an, dass der Bürokomplex mit dem Platin-Nachhaltigkeitszertifikat ausgezeichnet wurde: "Durch Revitalisierung anstatt Abriss und Neubau wurden rund 123.000 Tonnen Beton und 11.000 Tonnen Stahl eingespart."

Die rund 60.000 Quadratmeter umfassen auch den öffentlichen Bereich mit den Sitzstiegen, von denen man den gesamten Julius-Tandler-Platz überblickt. Laut Krautgartner seien die meisten Geschäftsflächen und viele der ab 400 Quadratmetern großen Büros mit Blick über die Stadt bereits vermietet, obwohl abschließende Bauarbeiten noch durchgeführt werden.

Das Francis über dem Franz-Josefs-Bahnhof soll zum neuen Stadtteilzentrum werden. | Foto: Mathias Kautzky/MeinBezirk
  • Das Francis über dem Franz-Josefs-Bahnhof soll zum neuen Stadtteilzentrum werden.
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Und das angeschlossene Hotel? "Wer bei uns sein Büro hat, kann etwa Geschäftspartner im Arcotel unterbringen, in den gemeinsam nutzbaren Konferenzräumen verhandeln, im Haus gemeinsam Mittag- und Abendessen – und ihnen nach dem Abschluss alle Sehenswürdigkeiten Wiens von der 360-Grad-Büroterrasse aus zeigen", erklärt Krautgartner und merkt an, dass man von oben sowohl den Flughafen-Tower als auch die Bahnhofsgleise sieht.

Hat das Francis bei so vielen Angeboten eigentlich ein eigenes Motto? Alróe-Fischer und Krautgartner antworten gemeinsam: "Wo der 9. Bezirk zusammenkommt!"

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