Wohnwagon auf Erfolgskurs

Theresa Steininger mit der "Tante Trude", einem Feuerwehrauto von 1955, dem liebevoll restaurierten "Wohnwagon" Lieferauto
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  • Theresa Steininger mit der "Tante Trude", einem Feuerwehrauto von 1955, dem liebevoll restaurierten "Wohnwagon" Lieferauto
  • hochgeladen von Ulrike Kozeschnik-Schlick

Das zukunftsweisende Ding nennt sich Wohnwagon und ist 25 Quadratmeter durchdachter, natürlicher Wohnraum, mit dem man die Natur als Lebensraum mit erschließt. Ein kleines Loft im Grünen sozusagen, reduziert auf das Wesentliche und trotzdem schön, hochwertig und stilvoll. Mit eigener Photovoltaikanlage, Bio-Toilette und Wasseraufbereitungsanlage wird unabhängiges Wohnen in einem geschlossenen Wohnkreislauf erstmals möglich. Sogar das Dach dient als kleine Grünkläranlage.

Mit 35.000 Euro ist man bei der Basis-Version mit dabei, die Vollausstattung kostet dann rund 70.000 Euro, je nach Extras, die natürlich aus wiederverwerteten, -verwertbaren oder biologisch abbaubaren Materialien bestehen und gleichzeitg langlebig und innovativ sind, wie alles rund um den Wohnwagon.

Eine Vision nimmt Gestalt an

Die Idee kam Wohnwagon-Pionier Christian Frontal vor zwei Jahren. Er leitet auch die Werkstatt in Niederösterreich und ist für die kreative Planung und Weiterentwicklung des Produkts zuständig. Wohnwagon-Geschäftsführerin ist die 24jährige Theresa Steininger, die mit ihrem Masterstudium „Unternehmensführung“ und viel Marketing-Erfahrung für Organisation und Vertrieb zuständig ist.

Doch um eine Idee wie diese auf den Boden zu bringen, einen ersten Prototyp zu bauen, braucht man Geld. "70.000 Euro kamen über die junge österreichische Crowd-Investing-Plattfrom CONDA.at von mehr als 100 kleinen Investoren herein, die sich mit kleinen Beträgen zwischen 100 und 3.000 Euro an der Firma beteiligen wollten", erklärt Steininger. Der Bau des Prototyps war damit gesichert!

Ein prächtiger neuer Wohnwagon steht heute schon bei einem Unternehmer in München, zwei weitere sind in Fertigstellung, jeder ein Unikat. „Es geht uns neben dem wirtschaftlichen Erfolg aber auch darum, Wohnraum neu zu denken und eine zukunftsweisende Wohnvision auf den Boden zu bekommen, die den Menschen und seine Bedürfnisse wieder in den Mittelpunkt stellt", erklärt Theresa Steininger.

Ein schöner Erfolg auch der zweite Platz (von 40 österreichischen Einreichern) beim Ben&Jerry's und Ashoka Start-up Wettbewerb 2014 in London. "Es ist nicht nur eine Bestätigung für unser Projekt, dieser Preis eröffnet auch viele persönliche Kontakte zu Gleichgesinnten in aller Welt."

Ich will, ich kann

"Autarkes, selbstbestimmtes Wohnen ist auch im kleinen Rahmen, in jeder Wohnung möglich", ist Theresa Steininger überzeugt. "Es beginnt schon damit, dass wir heute nicht einmal einen tropfenden Wasserhahn selber reparieren können!" Oder selbst ein Möbel bauen.

Das Wohnwagon-Team veranstaltet deshalb regelmäßig Workshops zum Thema "Altes Handwerkswissen", "Ein Brett, ein Sessel" oder "Haustechnik" in den schönen, gemütlichen Firmenräumlichkeiten mit Werkstatt in einem Alt-Ottakringer Fuhrwerkerhaus in der Arnethgasse 42. Die selbst gezimmerten Werkstücke kann man übrigens mit nach Hause nehmen.
Nähere Info auf www.wohnwagon.at

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