Wiener Geschichten
Badener Autorin Gabriela Hasmann schrieb über Türen
- Gabriele Hasmann
- Foto: Tina King
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Von Tür zu Tür – Wiener Geschichten, heißt das neue Buch von Gabriele Hasmann und Barbora Vavro Gruber. Gabriele Hasmann sieht sich gerade die Türen Badens sehr genau an, da sie darüber ebenfalls ein Buch schreibt, das im Herbst im Kral Verlag erscheint.
BADEN/WIEN. Nicht die große Historie der Palais und des Adels, sondern die Schicksale "zu ebener Erde" holt Autorin und Wien-Kennerin Gariele Hasmann in "Von Tür zu Tür" vor den Vorhang und bietet damit einen außergewöhnlichen Blick durch die Schlüssellöcher der Stadt.
- Von Tür zu Tür – Wiener Geschichten von Gabriele Hasmann, Barbora Vavro Gruber.
- Foto: Styria
- hochgeladen von Mirjam Preineder
Vom gotischen Türstock zum barocken Portal, vom träumerischen Jugendstil zu Shabby-Chic, von typischer Wiener Gründerzeit zum schlichten Design: So vielfältig und charakterstark wie die Türen und Tore Wiens sind auch die Bewohnerinnen und Bewohner, die hier ein und aus gingen. Mit atmosphärischen Fotos von Barbora Vavro Gruber.
Wiener Geschichten
Jeden passiert man sie: die Türen der Stadt, die Grenze zwischen öffentlichem und privatem Raum, drinnen und draußen. Wer hat hier gewohnt? Was verbirgt sich hier?
Gabriele Hasmann und Barbora Vavro Gruber haben sie gesammelt: die schönsten Stadterzählungen und die Geschichten jener Menschen, die hier lebten und arbeiteten, feierten und litten. Fesselnde Zeitreise zu vergessenen Orten der Geschichte Wiens
- Ein völlig neuer Blick durchs Schlüsselloch: Wer hat hier gelebt? Wer ging hier ein und aus?
- Von Zugehköchinnen und distinguierten Herren, Knopfkönigen, duftenden Damen und anderen historischen Gestalten
- Geschichte von unten – für vielfältige Erkundungen aus neuer Perspektive
Auszüge aus dem Buch:
- Rauschende Ballnächte, Hans Moser und ein toter Fußballkönig
- Champagner für Soldaten, ein Familienoberhaupt und das Morgenland
- Kaffee für die geistige Elite der Stadt
- Alltagssorgen in Kriegszeiten hinter märchenhafter Kulisse
- Wo Klimt Likör trank und ein Fehlalarm eine Ehe stiftete
Medizinische Schönheit und Frisörbedarf
9. Bezirk, Spitalgasse 29:
Eine klassische Wiener Tür, die dem Jugendstil zuzuordnen ist, führt zum 1900 erbauten Gisela-Hof. In diesem Gebäude wohnte im Jahr 1904 ein kreativer Tüftler namens Reinhard Märtin, der sich aus Berufsgründen der weiblichen Schönheit widmete. Er baute den ElektroDepilator, welcher sich raschest dort einführen wird, wo bis jetzt allerlei Mixturen resultatlos angewendet wurden.
- 9. Bezirk, Spitalgasse 29
- Foto: Barbora Vavro Gruber
- hochgeladen von Mirjam Preineder
Der auf Elektrizität basierende Apparat versprach, Gesichtshaare, Warzen, Muttermale etc. auf allereinfachste Art ohne jede Störung und ohne die geringsten Spuren zu hinterlassen, zu entfernen. Selbst von den Ärzten jener Zeit wurde das neue Gerät mit Freuden begrüßt und vom „Medic. Chirurg. Zentralblatt“ als fast unentbehrliches Requisit gewürdigt. Der Preis für die Novität betrug zwölf Kronen, für Friseure zehn Kronen.
Gabriele Hasmann
Gabriele Hasmann hat sich als Autorin und fundierte Wien-Kennerin in rund 50 Büchern ein breites Publikum erschrieben. Am liebsten erzählt die gebürtige Wienerin und engagierte Literaturvernetzerin von Historischem und Gruseligem, alten Geheimnissen und regionalen Besonderheiten – stets mit neugierigem Blick in die Archive und Fokus auf die Menschen in
Geschichte und Geschichten.
- Barbora Vavro Gruber
- Foto: Barbora Vavro Gruber
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Barbora Vavro Gruber
Barbora Vavro Gruber, geboren in Bratislava und aufgewachsen in den Kleinen Karpaten, arbeitet mittlerweile seit mehr als 15 Jahren als Fotografin. Derzeit lebt die Künstlerin in der Stadt Baden, die sie mit ihrer Atmosphäre an ihre Heimat erinnert.
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