Umwelt im Bezirk Baden
Die Schwechat, ein Fluss in der Krise (Teil 4)

Nach Starkregen überschwemmte künftige Tiefgarage | Foto: Stockmann
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  • Nach Starkregen überschwemmte künftige Tiefgarage
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BEZIRK BADEN. In den 1960er- oder 1970er-Jahren wurden viele Bäche begradigt, und die Bürgermeister erlaubten verbotenerweise den Hausbau in der sogenannten roten Zone, „Und sie tun es bis heute. Diese Zonen sind eigentlich der natürlichen Regulierung des Flusses vorbehalten, etwa bei Hochwasser“, ergänzen Andreas Schweiger und Karl Haudek vom Sportfischereiverein Baden, sie sind auch Gewässer-Aufsichtsorgane im Bezirk. Auch der Bau von Tiefgaragen nehme zu, jede für sich ein Eingriff in sensible Grundwassersysteme. „Wir haben jährlich bis zu 50 Verhandlungen im Bezirk Baden – bezüglich Bautätigkeiten oder Ähnlichem. Das Thema ist, dass die Tiefgarage komplett dicht gemacht werden muss, die Wässer daran vorbeigeleitet werden müssen, es müssen wieder Rohre und Leitungen gelegt werden, das Wasser wird der Umgebung jedenfalls entzogen.“
Das kann in Trockenperioden, die immer häufiger werden, auch dazu führen, dass kurze plötzliche Starkregen vom harten Boden nicht mehr aufgenommen werden können, die vielen Leitungen (Regenwasserrohre sind generell kostengünstiger und haben einen geringeren Durchmesser) sind dann überfordert, das Wasser tritt auf Plätze und Straßen aus, und kommt dann verschmutzt ins Grundwasser oder in den ohnehin wenig Wasser führenden Fluss.

Nach Starkregen überschwemmte künftige Tiefgarage | Foto: Stockmann
Blick auf die Schwechat in Baden | Foto: Pressestelle Baden
Niedrigwasser an der Schwechat kann zum Problem werden | Foto: Stockmann
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Der Bürokratie-Abbau muss in den Unternehmen ankommen. | Foto: Mangkorn/PantherMedia
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Rasche Bürokratieentlastung
Wo jetzt der Hebel angesetzt gehört

Ein erster Schritt ist gemacht - weitere müssen folgen. Damit die Entlastung spürbar bei den Unternehmen ankommt. Hinter Österreichs Wachstumsprognosen steht ein Fragezeichen. Die geopolitischen Krisenherde verursachen neue Kosten. Und es gilt weiterhin, das Budget zu sanieren. Die gute Nachricht: Bürokratie-Abbau kostet den Staat nichts, bringt aber Spielraum für Investitionen und somit Wachstum. Allein eine Reduktion der Regelungswut und Vorschriftenflut um 5 bis 10 Prozent könnte Österreichs...

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