Umfrage unter Prominenten
Unsere Wünsche an das Jahr 2020

- Rolf Majcen
- Foto: privat
- hochgeladen von Gabriela Stockmann
BEZIRK BADEN (Rosenbichler). Was unsere Prominenten sich vom Jahr 2020 erwarten, haben wir hier zusammengefasst. Das Bündel der Wünsche reicht von Wünschen an die Politik bis hin zu persönlichen und mitmenschlichen Zielen.
Für Rudolf Kadanka, Gründer des Reisebüros Mondial, war 2019 ein besonderes Jahr, wurde er doch mit dem Silbernen Ehrenzeichen des Landes Niederösterreich für sein Lebenswerk geehrt. Für 2020 wünscht er sich verstärkte Aktivitäten mit Kurdirektion und Casino zur Durchführung internationaler Ärztekongresse in Baden.
"Engagement beim Gießen"
Vizebürgermeister a.D. Franz Geiger, als Ombudsmann der Stadt Baden täglich mit Wünschen und Anfragen von Bürgern konfrontiert, hofft, dass das Kurmittelhaus bald auf einen modernen Standard gebracht wird. Und von der Badener Bevölkerung wünscht er sich mehr Engagement beim Gießen von Blumen vor der Haustür.
Gabriele Jacoby, in der Nachfolge von Lotte Tobisch nun Präsidentin von Künstler helfen Künstlern, hat die Vision, dass freie Zimmer im Künstlerheim von künstlerisch tätigen (auch pensionierten) Personen und ihren Angehörigen für Urlaube oder Pflegeaufenthalte in Baden genutzt werden können. "Der jährliche Flohmarkt wird neu konfiguriert und das jährliche Trabrennen wird zum Lotte Tobisch-Memorial", kündigt Gabriele Jacoby tatkräftig an.
Der Vöslauer Bürgermeister Christoph Prinz hat gemeinsam mit seiner Liste Flammer bereits seine Visionen für 2020 präsentiert: Ausbau Schloss Gainfarn, Begegnungszone im Zentrum, mehr Kindergartenplätze.
Pflegemanagerin Franziska Burda: "Als Pflegemanagerin beim Hilfswerk wünsche mir eine unterstützende Politik für die Pflege."
Der jüngste Polit-Pensionist Badens, Prof. August Breininger zieht sich in die Natur zurück. "Mit meiner Frau, die dafür die Triebfeder ist, wandere ich täglich bis zu 10 Kilometer." Wer ihn kennt, weiß: Das ist freilich nicht alles.
Die Pfaffstättner Schriftstellerin Gertraud Klemm, die 2019 mit ihrem Roman "Hippocampus" Furore machte, wünscht sich für 2020 "weniger blonde Horrorclowns und Kleptokraten (beliebiger Haarfarbe) an den Hebeln von Macht und Geld!"
Bea Robein, gerade als Leutnant Wladimir Samoiloff in der Operette "Fatinitza" an der Bühne Baden zu erleben, wünscht, "dass wir nächstes Jahr den Blick von den Telefonen bzw. Bildschirmen heben und uns wieder mehr mit dem wahren Gegenüber auseinandersetzen."
Gerlinde Buchberger, emsige Obfrau des Vereines "VöMit - Miteinander in Bad Vöslau", soll in diesem Bericht das Schlusswort haben: Sie wünscht sich - und ist damit wohl nicht alleine - "mehr Fairness und Mitmenschlichkeit in der Politik sowie eine Stärkung des gefährdeten Rechtsstaates."






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