03.09.2014, 11:25 Uhr

Meine drei Nächte mit Tom Cruise

(Foto: Schöndorfer/picturedesk.com)

Drei Nächte mit Tom Cruise - wer würde nicht davon träumen? Unsere Leserin Regina (40) hat sie erlebt.

BEZIRK. Regina (Name geändert) war von 24. bis 27. August Komparsin beim Cruise-Dreh zu "Mission Impossible 5" in Wien. Und sie kam dem "Mann aller Träume" dabei ganz ganz nah.


1. Höhepunkt in Nacht 1

Die erste Nacht - bereits ein Höhepunkt, von dem Regina noch lange träumen wird. Sie ist - im sexy Ballkleid - als Operngast engagiert. Und darf in der Nacht von 24. auf 25. August aus nächster Nähe miterleben, wie sich Tom Cruise von der Staatsoper abseilt. Kurz danach - exakt um 3 Uhr früh, zwischen Opern-Garage und Bristolhotel - explodiert ein Auto, Motorräder fliegen durch die Luft - natürlich folgt alles einem minutiösen Drehplan. Regina steht danach nur einen halben Meter entfernt von ihrem "Liebling", der sich nicht von seiner Straßenmarkierung entfernt. Ein weißes X-erl am Wiener Asphalt zeigt Tom Cruise seinen Platz am Set. Kameras surren, Fans sind außer Rand und Band. "Ich habe nicht gewagt, ihn anzureden", schlägt Regina heute noch das Herz bis zum Hals.


2. Nacht: jetzt oder nie

In der zweiten Nacht fasst die Frau all ihren Mut zusammen. Wieder steht Tom ihr ganz nahe. "Er hat mir die Schulter zugewandt und war in ein Gespräch mit seiner Assistentin vertieft. Jetzt oder nie - habe ich gedacht, und ihm auf die Schulter geklopft. Excuse me, Mr. Cruise - habe ich gesagt. Er hat sich umgedreht, ich erklärte ihm, dass ich an seinem Film mitwirke. What a please to meet you, sagte er ganz freundlich. Ich habe ihn dann um ein Selfie gebeten, aber seine Assistentin hat gerne ein Bild von uns gemacht." Regina darf das Foto leider nicht veröffentlichen, denn da droht Hollywood mit 5.000 Euro Klage. Strenge Zensur!

3. Nacht: "Star zum Anfassen"

Ende der dritten Nacht - immerhin hat Regina nun schon drei durchwachte Nächte im Körper - kommt es noch einmal zur Begegnung mit Tom, als er über den Red Carpet, den roten Teppich schreitet. "Er ist ein Star zum Anfassen, hat allen Komparsen und Zaungästen, die sich an die Absperrung drängten, die Hand geschüttelt. Ich stand da leider zu weit hinten."
Zur Aufregung innerhalb der Komparsen wegen ihrer kargen Löhne sagt Regina: "Ich hätte diesen Dreh auch gratis mitgemacht, es war ein unvergessliches Erlebnis, auch wenn ich danach einen ganzen Tag durchgeschlafen habe. Wir haben pro Nacht für zehnstündige Bereitschaft und unendliches Warten 30 Euro und Verpflegung bekommen. Der ideelle Lohn ist aber unvergleichlich höher."
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