Gilewicz: "Wird ein Duell auf Augenhöhe"

Der ehemalige Bundesliga-Torjäger Radoslaw Gilewicz sieht Legia Warschau in der leichten Favoritenrolle.
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RIED. "Legia Warschau ist ein großer Name im europäischen Fußball. Sie sind klar über uns zu stellen, aber man hat im Fußball immer eine Chance", sieht SV Ried-Trainer Heinz Fuchsbichler seine Mannschaft vor dem Hinspiel der 3. Qualifikationsrunde der Euro-League am Donnerstag um 19 Uhr in der klaren Außenseiterrolle. Der ehemalige Bundesliga-Torschützenkönig Radoslaw Gilewicz, der unter anderem für Tirol, Pasching und Austria Wien spielte, glaubt an ein Duell auf Augenhöhe: "In Polen wird noch keine Meisterschaft gespielt. Das ist für die SV Ried sicher ein Vorteil. Legia ist für mich trotzdem leichter Favorit, weil sich die Mannschaft aus vielen erfahrenen aktuellen und ehemaligen Nationalspielern und ambitionierten, jungen Spielern zusammensetzt." Legia dürfe Ried aber keinesfalls unterschätzen. "Ried hat letzte Saison bewiesen, dass sie gegen international renommierte Mannschaften absolut mithalten können", warnt Gilewicz seine Landsleute.

Doch nicht nur die Mannschaft der SV Ried wird am Donnerstag voll gefordert sein. Die Polizei ist in höchster Alarmbereitschaft. Rund 400 Polizisten aus ganz Österreich sollen für die Sicherheit im Stadion und in der gesamten Stadt sorgen. "Es ist schwer zu sagen, wie viele Auswärtsfans wirklich kommen. Wir haben sogar Hinweise, dass es bis zu 1500 werden", sagt Wolfgang Zieher von der Polizei Ried. 950 Karten wurden an die Gäste verkauft. Die gesamte Ost-Tribüne ist daher am Donnerstag-Abend in Warschauer Hand. Ein zusätzliches Problem sei, so Zieher, dass ein Großteil der Fans mit dem Privat-Pkw anreisen werde. "Der ganze Donnerstag wird eine extreme Herausforderung für uns. Wir sind aber bestens vorbereitet", betont Zieher.

Radoslaw Zak, Redakteur des Österreichischen Fußballmagazins Ballesterer und Insider der polnischen Fußball-Szene, glaubt, dass die Legia-Fans in Ried keinen Stress machen werden. "Bei den Anhängern überragt die Freude, im internationalen Bewerb dabei zu sein. Außerdem wird im Zuge des Europacup-Spieles dem Warschauer Aufstand gegen die Nationalsozialisten, der am 1. August 1944 begann, gedacht. In den Fan-Foren wurde ausdrücklich aufgefordert, sich zu benehmen und aufgrund des Gedenkens ganz in weiß mit dem Symbol der Heimatarmee zu kleiden", sagt Zak, der die Chancen der Rieder durchaus intakt sieht: "Legia hat sich in der letzten Saison auch in der Liga gegen vermeintlich kleinere Teams sehr schwer getan. Ich wäre der letzte, der sagen würde, Ried sei chancenlos."

Der ehemalige Bundesliga-Torjäger Radoslaw Gilewicz sieht Legia Warschau in der leichten Favoritenrolle.
Die schwere Hürde Legia Warschau wartet auf Anel Hadzic, Mario Reiter und Markus Grössinger.
Autor:

Thomas Streif aus Ried

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