08.07.2017, 11:52 Uhr

„Lieber ein Ende mit Schrecken“: Stadtgemeinde und insolventer Pächter einigen sich auf Vergleich

(Foto: Fesl/Archiv)
MATTIGHOFEN (ebba). In der Sitzung am 6. Juli 2017 hat der Mattighofner Gemeinderat über die Zukunft des Schlossrestaurants beraten. Nach der Räumungsklage gegen den abermals insolventen Pächter fiel nun der Beschluss, auf dessen Vergleichsangebot einzugehen. Das Pachtverhältnis wird somit mit 30. Juni aufgelöst. Der Pächter hat Zeit, bis zum 13. Juli das „Feld“ zu räumen.

Nicht alle Gemeinderäte waren mit diesem Vergleich einverstanden, da die Stadtgemeinde so auf den Schulden sitzen bleibt. Lediglich Inventargegenstände und die Kaution erhält die Gemeinde zurück. Andere wiederum waren froh, dass endlich einen Schlussstrich unter die Causa gezogen wird. „Wir stimmen mit einem weinenden Auge zu. Wichtig ist, dass das Restaurant bald wieder in Betrieb geht“, meinte etwa Gemeinderätin Sonja Löffler (Liste BfM). „Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.“
Gemeinderat Harald Treml (SPÖ): „Eine Stadt wie Mattighofen kann es sich nicht erlauben, eine so große Fläche noch länger leer stehen zu lassen.“ Der Antrag wurde mehrheitlich angenommen.

Fünf Interessenten für die Übernahme der Gastronomie sind am 18. Juli zu einem „Hearing“ eingeladen. Ziel ist, dass das Restaurant im Schloss so bald wie möglich – voraussichtlich im Herbst – wieder öffnet.
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