20.10.2017, 11:07 Uhr

Granitbeißer Geier packt wieder an

(Foto: Wetzelsberger/Enduromasters)

Sechs Wochen nach der OP geht der Schalchner wieder an den Start

BEZIRK. „Die Meisterschaft ist in fünf Klassen noch völlig offen“, sagt Enduro Masters-Mastermind Joe Lechner. Somit kommt es beim allerletzten Enduro Masters-Saisonrennen, dem Herbstgranitbeißer am 28. und 29. Oktober in Schrems, zum großen Showdown. Auch Markus Geier wird im Granitwerk Kammerer rund sechs Wochen nach seiner Schlüsselbein-OP am Start sein. Denn selbst er ist nach vier Siegen noch nicht durch.

Auch Geier muss ran

Bei allen Rennen der laufenden Masters-Saison blieb Markus Geier in der Klasse E Junior bisher unantastbar. Das Punktemaximum reicht ihm jedoch noch nicht, um den Titel schon fix in der Tasche zu haben. Nach einem Schlüsselbeinbruch, den sich der KTM-Pilot beim Kaolinwerk-Rennen in Aspang zugezogen hat, wird er deshalb nur rund sechs Wochen nach der Operation in Schrems starten. „Sicher wird gefahren. Ich habe eine Woche nach der OP mit der Therapie begonnen. Fünf Stunden in Schrems sollten sich mit einigen Schmerztabletten also ausgehen“, grinst der 22-jährige Schalchener. Hinter Geier auf Platz 2 lauert nämlich Wolfgang Kendler (Sherco) vom MSC Faistenau. Bei Abwesenheit von Geier könnte der Salzburger den Oberösterreicher Geier mit einem Sieg noch abfangen und sich den Titel holen. Eng hergehen wird es auch um den dritten Gesamtrang: Christoph Haslinger (Husqvarna) und Mathias Raffezeder (Beta) liegen durch nur einen Punkt getrennt auf den Plätzen 3 und 4.

Auch Feichtinger-Twins im Granitwerk

Weit vorne wird man beim Finale in Schrems sicherlich auch Michael Feichtinger (Terra X-Dream/Husqvarna) finden. Der neue Junioren-Staatsmeister 2017 sowie Vize-Staatmeister in der offenen Klasse wird mit Zwillingsbruder Walter (KTM) in der Team-Klasse die Granitarena rocken.
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