Einweg-Plastik
Bruck sagt nein zu Plastik

Bauhofleiter Franz Gutdeutsch bedankte sich bei Tobias Steger für seinen Einsatz in Sachen Umweltschutz.
  • Bauhofleiter Franz Gutdeutsch bedankte sich bei Tobias Steger für seinen Einsatz in Sachen Umweltschutz.
  • Foto: © Bruck/L.
  • hochgeladen von Bianca Mrak

BRUCK/L. Die Stadt Bruck fasste in der letzten Gemeinderatssitzung vom 28. Jänner den Beschluss zur Resolution "Plastikfreie Stadt", sie ergeht an Elisabeth Köstinger, Ministerin für Nachhaltigkeit und Tourismus. In verschiedenen Maßnahmen will die Stadt künftig auf das Problem mit Einweg-Plastik aufmerksam machen und schrittweise das Plastik ganz verbannen.

Kleiner Umweltschützer

Vergangene Woche spazierte Tobias Steger (7) mit zwei vollen Mistsäcken in den Brucker Bauhof. Bei einer selbst durchgeführten Flurreinigung sammelte der Bub achtlos weggeworfenen Müll beim Umkehrplatz in der Teichgasse. "Kinder wie Tobias sind absolute Vorbilder – vielen Dank für Deinen Einsatz. Das sind wichtige Zeichen. Die Stadt hat genau aus diesem Grund eine Resolution zur plastikfreien Stadt beschlossen und wird gezielt Maßnahmen setzen zur Plastikreduktion, soweit dies im eigenen Wirkungsbereich möglich ist", verspricht Bürgermeister Gerhard Weil.

Forderungen an Ministerin

In der Resolution richtet die Stadtführung eine zentrale Forderung an Umweltministerin Köstinger: "Die EU-Kommission stellt sich diesem Problem und hat einen Vorschlag für eine Richtlinie zur Reduktion von Wegwerf-Plastik vorgelegt. Wir fordern die zuständige Ministerin dazu auf, sich für Österreich dieses Themas konkret anzunehmen und sich für EU-weit zu definierende Reduktionsziele einzusetzen."

Stofftaschen und Einkaufskörbe

Bruck und Wilfleinsdorf definierten darüber hinaus wesentliche Punkte, um dem Plastik Herr zu werden. So sollen lokale Betriebe Alternativen wie Stoffsackerl und Einkaufskörbe anbieten und so sukzessive auf Plastik verzichten. Ebenso wird ein Leitfaden für Feste erstellt, der den Vereinen und Veranstaltern zur Verfügung gestellt werden soll. Eine Auszahlung von Förderungen soll an die Voraussetzung gekoppelt werden, soweit möglich, auf Plastik zu verzichten. Informationsveranstaltungen und Kampagnen werden zur Bewusstseinsförderung in der Bevölkerung beitragen und via Medien, auf der Internetseite und Social-Media-Plattformen der Gemeinde veröffentlicht.

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