29.11.2016, 00:03 Uhr

Besucherrekord in der Wiedergeborenen Stadt der Antike

Foto: Gabriella Bösze
Petronell/Carnuntum: Römerstadt Caruntum |

Das Jahr 2016 war ein absolutes Rekordjahr

182.697 Besucher und Besucherinnen strömten in die Römerstadt Carnuntum.
Mit Ausnahme der Niederösterreichischen Landesausstellung im Jahr 2011 ist das Jahr 2016 somit das erfolgreichste in der 20-jährigen Unternehmensgeschichte.
Mit dem dreiwöchigen „Römerfestival Carnuntum“ und dem viertägigen „Festival der Spätantike“ wurden neue Veranstaltungsformate geschaffen, die Carnuntum als Ort lebendiger Geschichtsvermittlung auf höchstem Qualitätsniveau noch attraktiver machen sollen.
Bereits im nächsten Jahr ist im Museum Carnuntinum die neue Ausstellung mit Titel "Adler Roms - Carnuntum und die Armee der Cäsaren" für Besucher aus der ganzen Welt zu bestaunen.

Landesrätin Dr.in Petra Bohuslav wertet den Erfolg als Bestätigung für die kontinuierliche Aufbauarbeit: „Mit dem Rekordergebnis von 182.697 Besuchern" positioniert sich die Römerstadt Carnuntum auch im internationalen Vergleich im Spitzenfeld der archäologischen Stätten.

Neue Ausstellung im Jahr 2017


Ein Schwerpunkt der Ausstellung widmet sich den umfangreichen militärischen und zivilen Aufgaben der römischen Armee. Höhepunkte sind das weltweit einzig erhaltene Cornu, ein Blechblasinstrument, das zur Übertragung von Kommandos eingesetzt wurde; sowie vollständig erhaltene Helme.
Sehr persönliche Einblicke in Karrieren und Lebensschicksale von römischen Soldaten geben im Besonderen die Originalfunde aus Carnuntum.


Schon ab 19. März wird im Museum Carnuntinum die neue Ausstellung mit dem vielversprechenden Titel

„Der Adler Roms – Carnuntum und die Armee der Cäsaren"

zu sehen sein. Der Adler Roms steht für den Herrschaftsanspruch der römischen Kaiser und die Weltmacht Roms.
Als Symbol Jupiters war er auch Zeichen der Legionen und verkörperte ganz allgemein das römische Heer. Diese Ausstellung fasst die aktuellsten Forschungsergebnisse zur militärischen Topographie von Carnuntum und der damit verbundenen Siedlungsentwicklung zusammen.

Großen Raum nimmt auch das Leben an der Grenze des römischen Reiches ein, im Fall von Carnuntum ist es "der Donaulimes".
In der strategisch wichtigen Handelsmetropole an der Grenze zwischen römischem Reich und des von den Römern so genannten "Barbaricums" florierten Wirtschaft und Kultur über Jahrhunderte.
Dies war nur durch die Grenzsicherung und den Kulturtransfer der römischen Armee möglich.
Als dann Mitte des 4. Jahrhunderts ein schweres Erdbeben die gesamte Region erschütterte, wanderten ihre Bewohner kontinuierlich ab.
Auch die Grenztruppen wurden in Folge reduziert und die einst so blühende Metropole "Karnvntvm" versank allmählich im Staub der Zeit.
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Alois Fischer aus Liesing | 29.11.2016 | 08:52   Melden
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Ferdinand Reindl aus Braunau | 29.11.2016 | 11:47   Melden
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Gabriella Bösze aus Bruck an der Leitha | 01.12.2016 | 12:06   Melden
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Gabriella Bösze aus Bruck an der Leitha | 01.12.2016 | 12:08   Melden
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