01.09.2014, 13:58 Uhr

Der "Nachzipf" bedeutet Frust und Stress

Besser geht nicht - so mancher Schüler hat aber einen Fleck im Zeugnis und musste in den Ferien lernen. (Foto: Kandut)

Nicht immer ist das Schuljahr mit einem erfolgreichen Abschluss gekrönt, ein "Fleck" bedeutet Stress.

BEZIRK (bm). "Ich bin mit meinem Latein am Ende!" Im wahrsten Sinne des Wortes trifft das auf Michael M. (Name geändert) aus Bruck zu. Der 17-jährige Gymnasiast schloss das vergangene Schuljahr mit einem Fünfer in Latein ab. Das bedeutete für ihn, dass die Sommerferien verpatzt waren und er lernen musste, um in die nächste Schulstufe aufsteigen zu können.

Nachhilfe in den Ferien

"Ich möchte meinem Sohn die bestmögliche Bildung ermöglichen. Dass er Latein nicht gepackt hat ist ärgerlich, es galt den Spagat zwischen Freizeit und Pflicht zu finden. Große Unterstützung haben wir in einem Lerninstitut gefunden. Ich hoffe, es war ihm eine Lehre", so die Mutter von Michael M.

Appell zu Schulbeginn

Jana Fösleitner vom Lernquadrat Hainburg appelliert an die Eltern, mit der Nachhilfe nicht zu lange zuzuwarten. Die Stammschüler, die ihr Institut besuchen, konnten allesamt positiv abschließen. "Drei Schüler kamen erst im Juni als schon feststand, dass sie einen Fünfer haben werden und mussten den Intensivkurs im August besuchen. Doch auch da bin ich zuversichtlich, die drei werden es schaffen", ist Fösleitner überzeugt. "Ein wenig sanfter Druck ist bei Jugendlichen in der Unterstufe angesagt, die sind mit ihrer Pubertät meist mehr beschäftigt als mit Lernen", weiß Fösleitner.
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