Innovation
Positive Bilanz nach fünf Jahren StartUp Burgenland
- Die Zahl der Startups im Burgenland hat sich seit 2021 mehr als verdoppelt – von 39 auf 88 Unternehmen.
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Anlässlich des fünfjährigen Bestehens von StartUp Burgenland zogen die verantwortlichen Vertreter von Land und Wirtschaftsagentur bei einer Pressekonferenz in der HTL Eisenstadt eine positive Bilanz: Aus einer kleinen Gründerszene sei mittlerweile eine dynamische Unternehmerlandschaft geworden. 40 Gründerinnen und Gründer wurden bisher betreut.
BURGENLAND. Das Programm, das als Teil der Wirtschaftsagentur Burgenland und ihres „One-Stop-Shops“ für Unternehmensgründungen geführt wird, wurde vor fünf Jahren mit einer eigenen Abteilung und einem Büro ins Leben gerufen. Ziel war es, Innovation und Wettbewerbsfähigkeit in Zeiten tiefgreifender wirtschaftlicher Transformation zu fördern, so Wirtschaftslandesrat Leonhard Schneemann
5,5 Millionen Euro Umsatz
Aus den anfangs vier Start-ups sei mittlerweile eine dynamische Gründerszene entstanden: "In den vergangenen fünf Jahren wurden 40 Gründerinnen und Gründer von uns begleitet, die zusammen 5,5 Millionen Euro an Umsatz erwirtschaftet haben und beschäftigen 129 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter", sagte Schneemann. Sie würden ein Fördervolumen von 3,8 Millionen Euro auslösen und auch Beteiligungen in Höhe von 3,8 Millionen Euro seien vorhanden.
- Thomas Schober, Direktor HTBLA Eisenstadt, Michael Sedlak, Abteilungsleiter Startup Burgenland, Wirtschaftslandesrat Leonhard Schneemann und Georg Schönbauer, Geschäftsführung der Wirtschaftsagentur Burgenland.
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Für die Zukunft kündigte der Landesrat an, Businessparks in allen Bezirken etablieren zu wollen, um weiterhin junge, engagierte Unternehmerinnen und Unternehmer ins Burgenland zu holen. Die Erfolge der ersten fünf Jahre seien ein deutliches Zeichen dafür, hier noch mehr zu investieren.
Heute 88 Start-ups im Burgenland
Georg Schönbauer, Geschäftsführer der Wirtschaftsagentur Burgenland, zog ebenso eine erfreuliche Bilanz aus den letzten fünf Jahren. Dabei gehe es nicht nur um finanzielle Förderung, sondern auch darum, den Unternehmerinnen und Unternehmern Sicherheit zu geben, sie aus der Komfortzone zu holen und in ein starkes Netzwerk einzubinden.
Michael Sedlak, Leiter von StartUp Burgenland, betonte die Bedeutung einer jährlichen Evaluierung, um die Ausrichtung für das kommende Jahr zu verbessern. In den letzten fünf Jahren hätten etwa fünf bis sechs Unternehmen ihre Projekte eingestellt. Sedlak verwies darauf, dass Ausfälle im Gründungsbereich grundsätzlich dazugehören. Zu Anfang des Programms habe es im Burgenland 40 Start-ups gegeben. Mittlerweile gebe es 88 aktive Unternehmen. Derzeit werden sechs Unternehmen aktiv betreut.
- Pressekonferenz in der HTL Eisenstadt.
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Kooperation mit Schulen
Künftig wolle man den Fokus auf Greentech-, Landwirtschafts- und Pflege-Start-ups legen und auch die Förderungen in Schulen und an Hochschulen verstärken. "Unser Auftrag ist es, für die Wirtschaft und mit der Wirtshaft zu arbeiten. An unserer Schule entstehen Ideen – StartUp Burgenland macht daraus Unternehmen", betonte HTL-Direktor Thomas Schober.
Die Erfolgsgeschichte des Unternehmens Wendy Windenergie hatte ihren Ursprung an der HTL Eisenstadt. Für Gründer Michael Strudler war die Teilnahme bei StartUp Burgenland ein entscheidender Entwicklungsschritt. "Wir waren technisch von Anfang an stark aufgestellt, hatten aber kaum wirtschaftliche Expertise im Team", so Strudler. Hierbei habe das Start-up-Projekt geholfen.
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